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Sassenburg Nebeltest verrät Regenwasser-Schummler
Gifhorn Sassenburg Nebeltest verrät Regenwasser-Schummler
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00:19 08.06.2015
Nebeltest in der Sassenburg: Der Wasserverband überprüft die Angaben zur Regenwasser-Einleitung ins Kanalnetz. Quelle: Peter Chavier
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In einigen Straßen der Sassenburg qualmt es derzeit für kurze Zeit ganz schön kräftig. Doch keine Angst, es brennt nicht. Schuld daran sind Mitarbeiter des Gifhorner Wasserverbandes, die den Nebel erzeugen.

In der Gemeinde Sassenburg gibt es seit dem 1. Januar gesplittete Abwasserentgelte. Regenwasser wird gesondert abgerechnet (AZ berichtete). Bevor im Februar den Grundstückseigentümern die ersten Abrechnungen des Wasserverbandes Gifhorn ins Haus flatterten, hatte der Wasserverband per schriftlicher Umfrage ermittelt, wer wie viel Regenwasser von seinem Grundstück in den Kanal einleitet.

Seit einiger Zeit werden per Stichproben diese Angaben in den einzelnen Ortschaften überprüft. „Das ernebeln wir“, erklärt Wasserverband-Geschäftsführer Andreas Schmidt. Und das geht so: Mitarbeiter des Wasserverbandes suchen sich einen Straßenzug aus. Ein Kanalschacht wird geöffnet und mit einer Nebelmaschine wird im Regenwasserkanal Nebel erzeugt. Und dann qualmt es aus allen Schächten, Dachrinnen, Regenrohren.

Aus allem, was angeschlossen ist, steigt der Nebel auf. „Alle, die angeschlossen sind, werden so ermittelt“, erklärt Schmidt. Die Wasserverbandsmitarbeiter können vor Ort in ihren Unterlagen vergleichen, wer angegeben hat, ob und welche Menge an Regenwasser er ins Netz einleitet und wer nicht. Vorher informiert über die Nebelaktionen werden die Bürger nicht. Nur die Einsatzleitstelle wird in Kenntnis gesetzt, damit sie auf mutmaßliche Feueralarme reagieren kann.

cha

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