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Sassenburg Mit der Sitta-Credette zum VW-Werk gependelt
Gifhorn Sassenburg Mit der Sitta-Credette zum VW-Werk gependelt
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00:21 14.08.2015
Spezialausstattung: Egon Tantius zeigt das Moped, das der Vorbesitzer mit Gepäckträger und Signallackierung zum Pendlerfahrzeug ausbaute. Quelle: Peter Chavier
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Grußendorf

Das Motto von Vater und Sohn lautet: „Räder, Menschen & Geschichten“. Sie sammeln nämlich nicht nur Fahrräder, Mopeds und Mofas, sondern auch die Geschichten dahinter.

Eine weitere Rarität ist die Sitta-Credette, Baujahr 1955. „Die Familie des Vorbesitzers hat uns 2011 angerufen. Sie wollte, dass das Moped in gute Hände kam“, erzählt Tobias Tantius. Der ehemalige Eigentümer hatte das Fahrzeug in Hamburg gekauft. „Es fand dann mit ihm zusammen bald den Weg nach Wolfsburg“, so Tantius weiter. Hier leistete es dem Fahrer treue Dienste. Mit seiner Credette I fuhr der ehemalige Besitzer viele Jahre lang täglich ins VW-Werk zur Arbeit. Dafür verpasste er seinem Moped eigens zusätzliche Lampen, eine Gepäckträgerhalter und eine Signallackierung

Die Sitta-Credette wurde wohl in Kassel gebaut. Zunächst bauten die Hummelwerke in Sittensen bei Bremen die ersten Sitta-Mopeds. Doch schon 1954 wurde das Werk dort wegen des abflauenden Wirtschaftswunders geschlossen. Die Firma Gebrüder Credé & Co. in Kassel übernahm den Besitz. Über einige Ecken ist übrigens der Triangeler Rudolf Credé mit den damaligen Firmeneigentümern verwandt. Bis 1956 wurden die Modelle, die es in drei verschiedenen Ausführungen gab, weltweit angeboten. Inzwischen wurde auch diese Firma dicht gemacht. Wo früher Mopeds fertig wurden, steht heute ein Einkaufszentrum.

cha

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