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Mehr Raum für Heide im Großen Moor

Neudorf-Platendorf Mehr Raum für Heide im Großen Moor

Neudorf-Platendorf. Natur aktib erleben: Dazu hatten der Nabu-Kreisverband Gifhorn und NDR1 Radio Niedersachsen am Sonntag aufgerufen. Auch in der Heide nördlich des Moordorfes gab es für die Helfer einiges zu erledigen.

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Natur aktiv erlebt: Freiwilige halfen dem Nabu dabei, Birken und Kiefern aus der Heidelandschaft nördlich von Neudorf-Platendorf zu entfernen.

Quelle: Ron Niebuhr

Mit speziellen Spaten und Astscheren ausgerüstet rückten die Helfer in die Heidelandschaft aus. Dort galt es Birken und Kiefern zu entfernen, damit sich die dort ursprünglich heimische Heide ausbreiten kann. Durchs Abtorfen des Moores und die damit verbundene Entwässerung könne sich die Heide kaum gegen Birken und Kiefern behaupten, erklärten Roman Stuhlmacher und Lena Lüttge.

Er ist über den Bundesfreiwilligendienst beim Gifhorner Nabu beschäftigt, sie absolviert dort ein freiwilliges ökologisches Jahr. Gemeinsam begleiteten sie den Arbeitseinsatz. Die Heidelandschaft bedürfe ständiger Pflege - ein großer Aufwand, der sich aber auszahlt: „Sie ist ein Lebensraum für seltene Vögel wie den Ziegenmelker und den Neuntöter und auch für Kreuzottern und Waldeidechsen“, sagte Stuhlmacher.

Die freiwilligen Helfer trugen mit ihrem Arbeitseinsatz dazu bei. Bei den Kiefern reichte es, alles Grün abzuschneiden. Die Birken dagegen mussten einschließlich ihrer Wurzeln entfernt werden. Nabu-Kreisverbandsvorsitzender Gerhard Braun erinnerte an die lange Geschichte des Großen Moores. Entstanden sei es vor etwa 12.000 Jahren nach der letzten Eiszeit. Um 1750 herum habe der Torfabbau begonnen. Bis dahin war das Moor unzugänglich. Seit gut 25 Jahren läuft die Renaturierung, denn: „Intakte Moore sind riesige Kohlendioxidspeicher. Jeder Quadratmeter ist schützenswert“, sagte Braun.

rn

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