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Legendäres Team feiert Wiedersehen

Westerbeck Legendäres Team feiert Wiedersehen

Westerbeck. Was für ein Wiedersehen! 35 Jahre nach der legendären Kreisklassen-Saison 1981/82 traf sich jetzt die ehemalige Fußballmannschaft des SV Westerbeck. Die Abstiegskandidaten entwickelten sich damals zu Aufstiegshelden, aus dem Tabellenkeller kletterten sie zur Meisterschaft empor!

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Legendäre Kicker damals und heute: In der Saison 1981/82 holten sie mit dem SV Westerbeck die Meisterschaft, jetzt sahen sich die Aufstiegshelden von einst wieder.

Quelle: Ron Niebuhr

Nach einem 4:2-Auftaktsieg gegen Tiddische sah es eigentlich gut aus. „Aber dann ging die Misere los: 1:4 gegen Suderwittingen“, erinnert sich Klaus Petri. Der damalige Betreuer und Fußballspartenleiter hat sorgfältig Buch geführt über Torschützen, Ergebnisse und Platzierungen in einer Saison, die es so wohl nie wieder gegeben hat in der Vereinsgeschichte. 0:2 gegen Barwedel, 2:3 gegen Schönewörde, mal ein 2:2 gegen Groß Oesingen. Viel zu holen war in den ersten Spielen nicht für die Westerbecker Kicker: 3:7 Punkte. Abstiegskampf.

Spieler, Betreuer, Vereinsführung, Fans - alle hatten sich mehr erhofft. Zumal ein großes Kaliber auf der Trainerbank saß: Dieter Grünsch. „Er war ein toller Torwart und hat sogar mal beim VfL Wolfsburg gespielt“, erzählt Petri. Beim SV Westerbeck war Grünsch Chef-Coach. Als sich manche innerlich schon aus der 1. Kreisklasse verabschiedet hatten, drehten Grünsch und seine Teufelskerle voll auf. Sie verdoppelten das Trainingspensum, besannen sich auf ihren Teamgeist. Der Lohn: „6:0 gegen Hoitlingen! Das war die Wende“, sagt Petri.

Die Westerbecker holten die Meisterschaft. Mit 39:17 Punkten, 72:32 Toren und etwas Glück. Denn ihr ärgster Konkurrent TV Emmen patzte am letzten Spieltag: 0:2 beim TSV Bergfeld. Die Westerbecker Meistermannschaft von einst blickt gern auf die erst völlig verkorkste und dann fantastische Saison zurück.

Die Idee zum Wiedersehen hatte der damalige Torjäger Werner Camehl, Sturmpartner Jürgen Licht und Betreuer Petri halfen bei der Organisation.

rn

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