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Kritik an Planung für barrierefreie Bushaltestellen

Dannenbüttel Kritik an Planung für barrierefreie Bushaltestellen

Dannenbüttel. Um den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen ging es im Dannenbütteler Ortsrat am Dienstagabend. Anwohner und Landwirte übten Kritik an der aktuellen Planung. Ortsrat und Bürgermeister Volker Arms versicherten, die vorgebrachten Bedenken zu berücksichtigen.

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Barrierefreier Ausbau: Dannenbüttels Ortsrat hat mit Anwohnern und Landwirten über die Bushaltestellen „Siedlung“ und „Ortsmitte“ beraten.

Quelle: Ron Niebuhr

Möglich sind für die Haltestelle am Maschplatz („Ortsmitte“) ein vier Meter breiter einstreifiger Ausbau oder ein sechs Meter breiter zweistreifiger. Die VLG sprach sich bei einem Ortstermin aus Sicherheitsgründen für erstere Variante aus. „Dort steigen vor allem Schüler ein und aus“, erläuterte Ortsbürgermeister Horst Loos. Der Verkehr würde durch die Verengung auf vier Meter kaum behindert - nur etwa für 30 bis 60 Sekunden pro Halt.

Der landwirtschaftliche Verkehr könne auf einen parallel zwischen der B 188 und der Straße Auf dem Sande verlaufenden Feldweg ausweichen. Dieser soll nach aktueller Planung vor Fertigstellung der Bushaltestelle vier Meter breit asphaltiert werden, sagte Gemeindebürgermeister Volker Arms. Die Landwirte allerdings befürchteten, dass es sehr schwierig und gefährlich wird, mit teils schweren Maschinen auf die Bundesstraße abzubiegen - dort gilt Tempo 100.

Die Bushaltestellen an der B 188 („Siedlung“) sollen ohne Haltebuchten auskommen. Auch hier sei die Verkehrsbehinderung durch haltende Busse hinnehmbar. „Im Berufsverkehr könnte es zu Problemen führen“, sagte Daniela Grußendorf-Zache (parteilos). Zumal damit zu rechnen sei, dass die Autofahrer die verlorene Zeit durch höheres Tempo im restlichen Dorf aufholen. Walter Schlicker (SPD) erklärte, dass die Bushaltestellen „den Kohl nicht fett machen“. Die Probleme durch die B 188 seien nur mit einer Umgehungsstraße zu lösen, „vielleicht bekommen wir die ja irgendwann“, hoffte er.

rn

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