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Krippe im Haus Triangel besticht durch Details

Sammelleidenschaft von Brigitte Schleifer Krippe im Haus Triangel besticht durch Details

Mit der heiligen Familie fing es an, dann brachte die damalige Leiterin von Haus Triangel, Brigitte Schleifer, Jahr für Jahr eine oder auch zwei der handgeschnitzten Figuren aus dem Heimat-Urlaub in Bayern mit nach Triangel, bis die Krippe komplett war.

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Handgeschnitzt und aus Bayern: Die Krippe im Haus Triangel ist im Kamin aufgebaut.

Quelle: Christina Rudert

Triangel. "Die ersten Figuren sind sicher 50 Jahre hier“, vermutet Beate Morgenstern-Ostlender, die das Haus heute leitet.

1961 kam Brigitte Schleifer, aus dem schlesischen Lauban nach dem Zweiten Weltkrieg nach Niederbayern geflohen, nach Triangel und leitete die Einrichtung bis 1989. „Ihren Urlaub hat sie immer in Bayern verbracht und von dort die Figuren mitgebracht“, erzählt Beate Morgenstern-Ostlender. „Für sie waren diese Krippe und der Weihnachtsbaum eine echte Herzensangelegenheit. Jahr für Jahr hat sie selber die Krippe im Kamin aufgebaut und den Weihnachtsbaum geschmückt.“

Es lohnt sich, die etwa 40 Zentimeter hohen Figuren aus hellem Holz einzeln und genau anzusehen: In einer Ecke hockt ein völlig verschreckter Hirte, der schützend die Hand vors Gesicht hält. Die Weisen tragen fantasievolle Gewänder mit fein heraus gearbeitetem Faltenwurf - einer scheint sich nicht aus dem Morgenland, sondern eher aus nordischen Gefilden auf den Weg zur Krippe gemacht zu haben, er trägt einen Helm, der an Wikinger erinnert. Von hinten grüßt ein Engel und verkündet die frohe Botschaft, und die Gottesmutter Maria drückt in Körperhaltung, Gestik und Mimik die Freude über das Neugeborene sehr lebendig aus. Dank des Hobbyschnitzers Peter Dobutowitsch, Pastor in der Neudorf-Platendorfer Freikirche, hat sie auch noch beide Hände.

Mit viel Ehrfurcht berichtet die heutige Haus-Leitung, wie diese Krippe in Ehren gehalten wird, „und ich würde mir wünschen, dass die Geschichte der Figuren nicht verloren geht“. Für die Bewohner und Gäste des Hauses Triangel ist die Krippe in der Cafeteria jedenfalls beliebte Anlaufstelle, und weil sie so besonders ist, wurde sie auch bei der Krippenausstellung der Kulturschmiede gerne gezeigt. „Ich freue mich, wenn die Krippe diese Wertschätzung erfährt“, sagt Beate Morgenstern-Ostlender.

 tru

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