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Kreis lehnt Tempo 30 weiterhin ab

Westerbeck Kreis lehnt Tempo 30 weiterhin ab

Westerbeck. Mehr Verkehrssicherheit wünschen sich kreisweit vielerorts die Menschen. Politik und Verwaltung vor Ort unterstützen sie dabei in aller Regel. Doch der Landkreis Gifhorn sieht das meistens leider etwas anders. Das durften jetzt auch wieder die Westerbecker erleben

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Gefährliche Kurven: Die Westerbecker wünschen sich abschnittweise Tempo 30 für Lastwagen auf der Hauptstraße. Der Landkreis lehnt das bisher ab.Foto: Ron Niebuhr

Quelle: Ron Niebuhr

Westerbeck. Mehr Verkehrssicherheit wünschen sich kreisweit vielerorts die Menschen. Politik und Verwaltung vor Ort unterstützen sie dabei in aller Regel. Doch der Landkreis Gifhorn sieht das meistens leider etwas anders. Das durften jetzt auch wieder die Westerbecker erleben.

Tempo 30 wünschten sie sich in der doppelten S-Kurve auf der Hauptstraße - wenigstens für Lastwagen. „Obwohl Tempo 50 auch für Autos viel zu schnell ist“, sagte Michael Lehr. Aber da Ortsbürgermeister und Ortsrat ahnten, dass die Chancen für ein allgemeines Tempolimit sehr schlecht stehen, sollten wenigstens Brummis abgebremst werden. Doch selbst daraus wird wohl nichts.

Der Landkreis lehnte Tempo 30 für Lastwagen auf Anfrage der Gemeinde ab und verwies - wie so oft - auf die zu geringe Unfallhäufigkeit. „Es damit abzutun, ist ein Unding“, ärgerte sich Lehr. Zuletzt rauschte dort ein Schweinetransporter in einen Garten, davor war es ein Pritschenwagen. Dazu kämen sicher einige Unfälle mehr, die nicht gemeldet worden sind, vermutete Lehr. Viele könnten durch Warnschilder und Tempo 30 vermieden werden: „Die Fahrer müssen nur wissen, wie gefährlich die Kurve ist. Dann halten sie sich auch dran“, so Lehr.

Waldemar Bartels (CDU) sah es ähnlich, zumal es bei Regen „wegen des schlechten Zustandes der Straße zu Aqua-Planing kommt.“ Andreas Kautzsch (BIG) regte an, beim Kreis nicht bloß telefonisch anzufragen, sondern einen schriftlichen Antrag zu stellen: „Dann bekommen wir einen Bescheid, den wir anfechten können.“ So einfach sei das nicht, erklärte Gemeindebürgermeister Volker Arms, denn: „Die Gemeinde ist gegenüber dem Landkreis nicht klagebefugt. Nur betroffene Anlieger können klagen.“ Der Ortsrat empfahl einstimmig, sie dabei zu unterstützen und die Kosten dafür zu tragen.

rn

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