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Konzept für Ortsdurchfahrt in Gefahr?

Westerbeck Konzept für Ortsdurchfahrt in Gefahr?

Westerbeck. Die Verkehrssicherheit auf der Ortsdurchfahrt ist nach dem Unfall des Schweine-Transporters am Mittwoch erneut ein Thema.

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Nach dem Unfall des Schweine-Transporters: Für eine sicherere Gestaltung der Westerbecker Ortsdurchfahrt gibt es schon ein Konzept.

Quelle: Cagla Canidar

Westerbeck. Nicht angepasste Geschwindigkeit nennt die Polizei als Ursache dafür, dass der Schweine-Transporter am Mittwoch in der S-Kurve in Westerbeck umgekippt ist - obwohl er nicht mehr als die erlaubten 50 Stundenkilometer fuhr (AZ berichtete). Für den Westerbecker Politiker Andreas Kautzsch ein Grund mehr, endlich etwas für die Verkehrssicherung im Ort zu tun, obwohl er gleichzeitig die Felle davon schwimmen sieht.

Bei einer Verkehrszählung im Jahr 2014 - „mit geliehenen und geeichten Geräten“ - war Kautzsch auf 5500 Fahrzeuge gekommen, die innerhalb von 24 Stunden den Ort passierten. „Eine Messung des Landkreises hatte sogar noch höhere Zahlen ergeben.“ In der Verkehrsuntersuchung in Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für die Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Weyhausen stehen nun völlig andere Zahlen: „Da wird davon ausgegangen, dass nach dem Bau der Autobahn nur noch 3200 Fahrzeuge täglich durch Westerbeck fahren, die Zahl sich also nahezu halbiert.“

Kautzsch befürchtet nun, dass diese Zahlen das bereits in der Schublade der Verwaltung liegende Konzept für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt gefährden. Das Konzept enthält beispielsweise den Bau von Fahrbahnverschwenkungen an den Ortseingängen und den Umbau der Edeka-Kreuzung. Damit die Behörden solche Maßnahmen überhaupt bewilligen, womöglich sogar finanzieren, ist eine gewisse Verkehrsbelastung erforderlich. „Die haben wir damals mit unserer Zählung nachgewiesen, aber die Prognose sieht ja anders aus“, so Kautzsch.

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