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Klimaschutz: Viel Arbeit für die Gemeinde

Sassenburg Klimaschutz: Viel Arbeit für die Gemeinde

Stüde. Wo kann die Gemeinde Sassenburg Energie sparen? Welche Gebäude verbrauchen besonders viel Strom? Diesen Fragen ist eine Fachfirma nachgegangen. Fazit: Es gibt viel zu tun.

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Ergebnisse vorgestellt: Jan Altstädter (v.l.) und Michael Fuder von Merkwatt sprachen mit Bauamtsleiter Jörg Wolpers und Bürgermeister Volker Arms über Klimaschutz.

Quelle: Ron Niebuhr

Den Heizenergie- und Strombedarf aller öffentlichen Gebäude hat die Firma Merkwatt für die Gemeinde Sassenburg ermittelt. Die Ergebnisse stellten der geschäftsführende Gesellschafter Michael Fuder und Diplom-Geograf Jan Altstädter am Montagabend in Stüde vor.

Kindergärten, Grundschulen, Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehäuser, Sporthallen, Jugendcafés, Rathaus und Bauhof haben die Experten begutachtet. Dort bestehe „eine Menge Verbesserungsbedarf“, sagte Fuder. „Und damit sind Sie in guter Gesellschaft.“ Denn ein Einzelfall sei die Sassenburg sicherlich nicht. Fuder empfahl der Gemeinde, die „unbequeme Wahrheit“ zu akzeptieren und mit der energetischen Sanierung zu beginnen.

Für 21 Gebäude hat Merkwatt modellhaft berechnet, wie sie saniert werden sollten. Verwirkliche man alle Maßnahmen, verringere sich der durch die Gemeinde verursachte Ausstoß von Kohlendioxid um 80 Prozent, die Kosten für Strom und Heizenergie würden halbiert. Die Investitionen lägen bei 3,4 Millionen Euro. 2,2 Millionen Euro davon seien in den kommenden Jahren aber ohnehin zur Instandsetzung fällig.

Allein durch verändertes Nutzerverhalten ließe sich der Verbrauch um zehn bis 15 Prozent senken, sagte Fuder. Den größten Bedarf an Heizenergie haben die Dorfgemeinschaftshäuser (34 Prozent), am meisten Strom wird in den Schulen (30 Prozent) benötigt. „Das sind teils Verbräuche, die man in einem Privathaushalt nicht hinnehmen würde“, sagte Fuder.

Bei zwei Gebäuden raten die Experten zum zeitnahen Abriss: alte Westerbecker Kita und Grußendorfer DGH.

rn

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