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Sassenburg Keine Whiteboards für Erstklässler
Gifhorn Sassenburg Keine Whiteboards für Erstklässler
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00:16 09.02.2017
Gleichberechtigt unterrichten: Sassenburgs Grundschulen forderten Whiteboards auch für Erstklässler. Der Schulausschuss lehnte das ab.
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Westerbeck

Westerbeck. Klassische Tafeln und Kreide sind in den Sassenburger Grundschulen nahezu abgemeldet. Moderne Whiteboards mit PC und Beamer haben ihren Platz weitestgehend eingenommen. Außen vor bleiben dabei wohl weiterhin die ersten Klassen.

Entsprechend des Verwaltungsvorschlages empfahl der Schulausschuss jedenfalls, wenn auch denkbar knapp mit Stimmgleichheit bei einer Enthaltung, keine Whiteboards für die Klassenräume der Schulanfänger anzuschaffen. Fachbereichsleiter Dirk Behrens begründete die Position der Verwaltung: „Wir sind kreisweit führend in der Ausstattung der Schulen mit Whiteboards. Für Erstklässler halten wir sie nach wie vor nicht für notwendig.“ Es sei auch eine Frage von Kosten (5000 bis 6000 Euro pro Gerät) und Folgekosten für Updates.

Anke Getter, Leiterin der Hermann-Löns-Schule, erwiderte, dass man so das im Unterricht verfolgte Medienkonzept nicht gleichberechtigt umsetzen könne. Und Dorothee Tietge, Leiterin der Sassenburgschule, ergänzte: „Wir können ohne Whiteboards in den ersten Klassen Teile des Lehrmaterials nicht verwenden.“ Beide drängten auf die Komplettausstattung aller drei Grundschulen - sechs Whiteboards (32.500 Euro) fehlen noch. Aus dem Schulbudget oder über Fördervereine sei das nicht zu leisten, waren sich Getter und Tietge einig.

Thomas Klopsch (SPD) verwies auf die für 2017 vorgesehenen Investionen: 34.400 Euro für die Hermann-Löns-Schule, 19.500 Euro für die Findorffschule und 14.500 Euro für die Sassenburgschule. CDU und BIG sprachen sich für Whiteboards für die Erstklässler aus, die SPD stimmte dagegen, Siegfried Wehmeier (CDU) enthielt sich. Stimmberechtigte Eltern- und Lehrervertreter fehlten - der Gemeinderat hat sie noch nicht ernannt.

rn

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