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Kastrierte Katzen wieder zurück im Haus Triangel

Tierschutzverein greift ein Kastrierte Katzen wieder zurück im Haus Triangel

Am Ende haben alle etwas davon: die Bewohner der Diakonie Himmelsthür Haus Triangel, der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung und vor allem die streunenden Katzen auf dem Gelände von Haus Triangel. Denn nach ihrer Kastration finden sie dort wieder ein Zuhause – was durchaus nicht selbstverständlich ist, wie Gabriele Asseburg-Schwalki und Janina Bieling vom Tierschutzverein erklären.

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Gemeinsame Aktion: Das Haus Triangel und der Tierschutzverein Gifhorn haben für die Kastration streunender Katzen gesorgt.

Quelle: Thorsten Behrens

Triangel. Angefangen hatte alles mit einem Rudel Katzen. Die zerrissen jeden Morgen die Müllsäcke in den Containern am Haus Triangel auf der Suche nach Futter, so Leiterin Beate Morgenstern-Ostlender. Gordon Scheyde, Leiter des Wohnbereichs 4, wandte sich an den Tierschutzverein. Schnell war man sich einig, dass die Katzen gefangen werden sollten. Sechs Lebendfallen wurden aufgestellt, und schon bald gab es Erfolge. Sieben Tiere gingen in die Fallen, darunter sechs Katzen und – ein Igel. Während dieser wieder in die Freiheit entlassen wurde, wurden die Katzen kastriert.

„Eine Kastration kostet 70 bis 100 Euro je Tier. Wir haben von der Gemeinde Sassenburg einen Zuschuss erhalten. Die Sassenburg ist ohnehin Vorreiter in diesem Bereich, hat seit längerem eine Kastrationsverordnung und hilft uns, die Vermehrung streunender Katzen einzudämmen“, lobt Asseburg-Schwalki.

Eine der Katzen zeigte sich sehr zahm, sie fand ein neues Zuhause, die fünf anderen wurden wieder am Haus Triangel ausgesetzt. „Wir konnten diese Aktion nur vornehmen, weil von Anfang an feststand, dass die Katzen zurück nach Triangel kommen“, so Bieling. Ehrenamtliche des Tierschutzvereins bauten eine Futterstation und ein kleines Katzenhaus, erstes Futter stellt der Verein. Über weitere Futterspenden würde sich das Haus Triangel freuen.

Die Aktion wirkt sich auch positiv auf die Bewohner aus, sagt Heidrun Bührke, Leiterin Wohnbereich 1. Dort sollen die Katzen künftig versorgt werden, im Außenbereich, wegen der Hygienevorschriften. Die Versorgung übernehmen Bewohner. „Die Tiere locken ihnen ein Lächeln hervor“, so Bührke.

Von Thorsten Behrens

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