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Sassenburg Jungtiere besser an Ort und Stelle lassen
Gifhorn Sassenburg Jungtiere besser an Ort und Stelle lassen
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00:24 25.05.2015
Nicht mitnehmen: Bärbel Rogoschick (v.r.), Jürgen-Hinrich Kohrs und Ernst-Dieter Meinecke bitten darum, vermeintlich hilflose Rehkitze, Waldohreulen und andere Jungtiere in der Natur zu lassen. Quelle: Ron Niebuhr
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Leider jedoch sammeln viele Menschen Rehkitz, Junghase und Co ein. Jägerschaft und Nabu warnen eindringlich davor.

„Die Natur gleicht derzeit einer Kinderstube“, berichtet Ernst-Dieter Meinecke. Der Vorsitzende der Gifhorner Jägerschaft weiß, dass der Anblick kleiner Rehe, Hasen, Eulen, Raben und Füchse bei vielen Menschen Fürsorgepflicht weckt. Fast immer brauchen die verlassen oder verletzt wirkenden Jungtiere aber keinerlei Hilfe. Im Gegenteil: „Das Muttertier ist meistens in der Nähe. Es wartet nur darauf, dass die Menschen wieder verschwinden“, sagt Meinecke.

Doch leider gehen viele Menschen nicht einfach weiter. Sie fassen die Jungtiere an, heben sie auf oder nehmen die ach so putzigen Kerlchen gar mit. „Ich kann das verstehen. Mehr Angst machen mir Menschen, die Jungtiere nicht niedlich finden“, sagt Bärbel Rogoschick. Dennoch, betont die Chefin des Leiferder Nabu-Artenschutzzentrums, tut man den Tieren damit keinen Gefallen. Weder den Jungtieren, die dann womöglich umständlich - und eigentlich ja unnötig - von Hand aufgezogen und wieder ausgewildert werden müssen. Noch den Muttertieren: „Sie suchen verzweifelt ihren Nachwuchs“, erklärt Rogoschick. Wer ein womöglich verletztes Jungtier entdeckt, sollte die Polizei informieren. „Sie weiß, welcher Jäger für welches Revier zuständig ist. Der entscheidet, was zu tun ist“, sagt Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs. Rogoschick ergänzt: „Man nimmt doch auch nicht jedes Kind im Dorf einfach mit, das man ohne Eltern antrifft.“ Übrigens: Noch bis 15. Juli gilt für Hunde Leinenzwang!

rn

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