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Sassenburg Jetzt reden die Ex-Ortsratsmitglieder
Gifhorn Sassenburg Jetzt reden die Ex-Ortsratsmitglieder
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12:00 03.11.2018
Stellungnahme: Die drei zurückgetretenen Triangeler Ortsratsmitglieder Juri Maier (v.l.), Nicole Sendzik und Alexander Schmidt äußerten sich jetzt zu ihren Gründen. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
Triangel

„Es gibt immer mehr junge Familien in den Gemeinden, so wie uns, und diese brauchen unsere Unterstützung. Selbstverständlich darf man auch die älteren Mitbürger nicht vernachlässigen, die Erfahrung der Alteingesessenen und die frischen Ideen der jungen Familien sollten eine tolle Grundlage für einen Ort wie Triangel schaffen“, heißt es in einem Schreiben.

Aussagen in die Richtung, dass sie zu schnell aufgegeben hätten, seien nicht richtig, wird in dem Schreiben betont. „Uns war, als wir uns damals zur Wahl gestellt haben, absolut klar, dass es kein einfaches Unterfangen wird.“ Sie hätten den Spagat zwischen Vollzeitbeschäftigung, Familie, Freizeit und den Interessen des Dorfes, in dem sie leben, gewagt.

Junge Politiker wollten Projekte schnell umsetzen

Dennoch wollten sich die drei jungen Politiker auf Projekte konzentrieren und diese einfach und schnell umsetzen: „Dieses Ziel war auch ein Grund, warum wir von Anfang an abgesprochen haben, dass wir uns von der Partei-Zugehörigkeit lösen und zum Wohl der Bürgers entscheiden möchten. Politische Grundsatzdiskussionen sollten nicht im Vordergrund stehen.“

„Gefühl, dass man sich selbst im Wege steht“

„Im Laufe der Mitarbeit im Ortsrat hatte ich aber oft das Gefühl, dass man sich selber im Weg steht und das Ziel aus den Augen verliert“, erklärt Schmidt.

In Richtung Politik geht die Forderung, sich an Absprachen zu halten, ein respektvolles Zusammenarbeiten zu ermöglichen. „Alleingänge sind hier fehl am Platz.“ Auch seien effektivere Abläufe erstrebenswert: „Die Zeit, die verschwendet wird, um über Dinge zu diskutieren, behindert oft das produktive Zusammenarbeiten mit Ergebnisfindung.“

Von der Redaktion

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