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IGS Sassenburg: Unterricht läuft wieder

Westerbeck IGS Sassenburg: Unterricht läuft wieder

Westerbeck. Einen Tag nach dem Reizgas-Großalarm lief der Unterricht an der IGS Sassenburg am Dienstag wieder normal. Derweil bleibt der Vorfall für die 13-jährige Verursacherin nicht ohne Konsequenzen. Wie die aussehen werden, soll eine Klassenkonferenz entscheiden.

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Pfefferspray-Alarm: Einen Tag nach dem Großeinsatz lief der Unterricht am Dienstag an der IGS Sassenburg wieder normal.

Quelle: Photowerk (sp)

Westerbeck. Die 16 ins Klinikum gebrachten Schüler des achten Jahrgangs waren am Dienstag noch nicht wieder in der Schule, sagte Rektor Rolf-Dieter Maskus auf AZ-Nachfrage. Die Schüler blieben ein bis zwei Tage unter Beobachtung. „Von ihnen sind zwei nach Hause entlassen worden“, lautete sein Kenntnisstand am Mittag.

Aus Versehen habe sie beim Gang über den Flur zur Toilette das Pfefferspray in ihrer Hosentasche betätigt, gab das Mädchen bei der Polizei an (AZ berichtete). Unter anderem über die Lüftung wurden Klassenräume kontaminiert, was den Großeinsatz mit 115 Feuerwehrleuten und Evakuierung der Schule zur Folge hatte. Das ist laut Maskus ein Fall für die Einberufung einer Klassenkonferenz aus Eltern des Mädchens sowie Lehrern und Elternvertretern. „Die werden sich mit dem Fall unter meinem Vorsitz beschäftigen“, sagt Maskus. „Wenn wir Maßnahmen ergreifen, dann orientieren die sich an erzieherischen Gesichtspunkten.“ Ziel sei es, eine „angemessene Lösung“ zu finden.

Strafrechtlich wird die 13-Jährige laut Polizei nicht belangt, doch könnten die Eltern für Kosten haften. „Wir prüfen das“, sagt Dirk Behrens von der Gemeinde Sassenburg. Bevor feststehe, ob die Gemeinde eine Rechnung über den Einsatz von fünf Ortswehren schreibe, seien Fakten und Hintergründe zu klären - etwa zu Schuldfähigkeit und Aufsichtspflicht. „Das ist Gott sei Dank kein Tagesgeschäft.“ Kein Entschluss, der in Eile fallen soll: „Damit muss man sich gut befassen.“

rtm

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