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Hohe Umwelt-Auflagen für neuen Schweinemast-Standort

Dannenbüttel Hohe Umwelt-Auflagen für neuen Schweinemast-Standort

Dannenbüttel. Gegen den vom Investor favorisierten Standort für die Schweinemastanlage zwischen Dannenbüttel und Westerbeck bestehen große Bedenken. Die Gemeinde unterstützt den Landwirt bei der Suche nach einem Alternativstandort. Das Ergebnis stand im Dannenbütteler Ortsrat zur Diskussion.

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Bürgerprotest gegen Schweinemast: Der Ortsrat Dannenbüttel beriet jetzt über einen Alternativstandort.

Quelle: Michael Uhmeyer

Dannenbüttel. Demnach ist jetzt vorgesehen, die Schweinemast gut 400 Meter nördlich von Dagebrück zu errichten. Ein kleiner Teil der fraglichen Fläche gehört dem Investor bereits, berichtete Gemeindebürgermeister Volker Arms. Man wolle jetzt klären, welche behördlichen Bedenken womöglich bestehen. Absehbar ist wohl, dass die umweltrechtlichen Auflagen für eine Schweinemastanlage dort höher sind als am bisher ins Auge gefassten Standort.

Ortsbürgermeister Horst Loos ergänzte, dass man nicht bloß das Stück beplane, das dem Investor gehört, sondern ein größeres Gebiet. Die Fläche im Eigentum des Landwirts sei „etwas zu klein für eine Schweinemastanlage“, räumte Loos ein. Dem schloss sich der Ortsrat mit drei Ja- und einer Nein-Stimme an. Bürgermeister Arms erklärte, dass das beauftragte Ingenieurbüro von Experten unterstützt werde, „die derartige Sondergebiete bereits geplant haben.“

Kritisch sah der Investor selbst das Vorgehen von Politik und Verwaltung: Der Alternativstandort sei zu wenig mit der Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt worden. Man gebe womöglich „viel Geld für nichts“ aus - im Ansatz stehen 30.500 Euro für die Planung. Aus Dagebrück kam ebenfalls Gegenwind: Warum sei vorab nicht mit den Anwohnern gesprochen worden? Und warum trage der Steuerzahler die Planungskosten? Arms erklärte dazu: Man habe sehr wohl mit der Naturschutzbehörde Vorgespräche geführt. Und die gemeindliche Hilfe bei der Standortsuche fuße auf einen Ratsbeschluss.

rn

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