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Heideweg: Gemeinde stellt Ausbaupläne vor

Grußendorf Heideweg: Gemeinde stellt Ausbaupläne vor

Grußendorf. Eine Pflasterung zwischen fünf und sechs Metern Breite sowie ein Streifen von 1,50 Meter mit Versickerungssteinen: So sieht der erste Entwurf für den Ausbau des Grußendorfer Heidewegs aus, den die Gemeinde am Donnerstagabend gut 70 Anwohnern in einer nicht-öffentlichen Sitzung vorstellte.

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Dauerbaustelle Heideweg: In einer Anliegerversammlung stellte die Gemeinde einen ersten Planungsentwurf für den Ausbau vor.

Quelle: Peter Chavier

Grußendorf. Mehr als die Hälfte der Anwohner hatte sich im Vorfeld gegen den Ausbau ausgesprochen (AZ berichtete), aber laut Gemeindebürgermeister Volker Arms blieb die Diskussion ausgesprochen sachlich. Er betonte: „Es ist ja auch noch nichts entschieden.“ Der erste Entwurf sollte nur so früh als möglich den Anwohnern vorgestellt werden, bevor die politischen Beratungen beginnen - zunächst im Ortsrat und später im Bauausschuss der Gemeinde. „Schließlich geht es auch darum, die Bürger über die Kosten zu informieren.“

Bei Gesamtkosten von 880.000 Euro für den Erstausbau - inklusive neuer Straßenbeleuchtung - und dem Verteilungsschlüssel von 90 Prozent der umlagefähigen Kosten für die Anlieger und zehn Prozent für die Gemeinde kämen für die Anlieger Preise von etwa sieben Euro pro Quadratmeter Grundstück heraus. „Bei den zum Teil riesigen Grundstücken kommen da natürlich ganz schöne Summen zusammen“, weiß Arms, der an dem Abend auch die Unterschriftenliste gegen den Ausbau überreicht bekam.

Die Gemeinde treibt den Ausbau voran, weil sie zurzeit zwischen 5000 und 8000 Euro pro Jahr in die Instandhaltung des Heidewegs stecken muss. Ob sich im Laufe der weiteren Beratungen noch eine völlig andere Lösung findet, sei offen, erinnert Arms an den Ausbau der Alten Schulstraße in Stüde: „Da hatten die Anlieger andere Vorstellungen als im ersten Entwurf vorgesehen, und die wurden dann auch umgesetzt.“

tru

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