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Heideweg-Ausbau: Etappensieg für Anwohner

Grußendorf Heideweg-Ausbau: Etappensieg für Anwohner

Grußendorf. Der Heideweg soll einem Beschluss des Ortsrates zufolge nun doch nicht ausgebaut werden.

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Etappensieg: Der Grußendorfer Ortsrat folgte dem mehrheitlichen Wunsch der Anwohner, vom Ausbau des Heideweges abzusehen.

Quelle: Ron Niebuhr

Aufatmen im Heideweg: Die Straße soll jetzt doch nicht ausgebaut werden. Der Ortsrat folgte damit der überwältigenden Mehrheit der Anwohner. „Das ist der beste Weg“, sagte Ortsbürgermeister Peter Schillberg. Zuvor wurde das Thema heiß diskutiert.

Die Idee, den geschotterten Heideweg auszubauen, ist bald 40 Jahre alt. Und lange Zeit gingen Politik und Verwaltung davon aus, dass die Anwohner das befürworten. Dem ist aber nicht so. Bei einer Protestaktion zeigte sich, dass die Anwohner nahezu geschlossen gegen den Ausbau sind (AZ berichtete) - wegen zu hoher Kosten, vor allem aber um den besonderen Charme des Waldgebietes zu bewahren.

Das bekräftigten die Anwohner in der Ortsratssitzung. Der Ortsrat, allen voran Ortsbürgermeister Peter Schillberg, unterstützte sie. „Das ist schon eine besondere Situation in diesem Wohngebiet“, sagte Schillberg mit Blick auf den Wald ringsum. Und da die Anwohner angeboten haben, sich künftig an den Kosten für die notwendige Instandsetzung zu beteiligen, spreche nichts dagegen, vom Ausbau der Straße abzusehen, sagte Schillberg.

Da es sich um den Erstausbau handelt, müssten die Anwohner 90 Prozent und die Gemeinde zehn Prozent der Gesamtkosten von rund 880.000 Euro tragen, also rund sieben Euro pro Quadratmeter. Auf Drängen von Schillberg hatte die Verwaltung mit einer alternativen Ausbauart die Kosten zwar noch auf sechs Euro pro Quadratmeter gedrückt, aber auch das lehnten die Anwohner ab.

Den Ortsrat wissen die Heidewegler seit Donnerstagabend hinter sich. Offen ist, wie der Bauausschuss der Gemeinde dazu steht. Der tagt am Donnerstag, 1. Oktober, im Hotel am Bernsteinsee.

rn

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