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Grußendorf: Hobbyfotografin bekommt Wolf vor die Linse

Schnappschuss mit der Wildkamera sorgt bei Facebook für Wirbel Grußendorf: Hobbyfotografin bekommt Wolf vor die Linse

Die Sichtung von Wölfen im Kreis Gifhorn häufen sich. Aktuell macht ein Schnappschuss bei Grußendorf in den sozialen Medien Furore. Experten zufolge sind in dieser Jahreszeit die Wölfe besonders stark unterwegs - was mit einem natürlichen Zyklus zusammen hängt.

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Wölfe aus dem Vormarsch: Jetzt sorgte eine Sichtung bei Grußendorf für Furore.

Quelle: Ingo Wagner

Grußendorf. Ende April hat eine Hobbyfotografin einen Wolf vor die Linse ihrer Wildkamera bei Grußendorf bekommen. Ihr Eintrag auf Facebook zog zahlreiche Kommentare nach sich - von Wolfsfreunden und Wolfsgegnern. Auch Florian Preusse vom Nabu-Kreisverband Gifhorn hat den Eintrag gesehen. Er will sich auf kein Urteil festlegen: „Es sieht aus wie ein wolfsähnliches Tier.“ Es sei nicht auszuschließen, dass es sich um einen Wolf handele.

Immerhin seien gerade sehr viele unterwegs: „Die Jährlinge wandern jetzt ab.“ Junge Wölfe verlassen ihr Rudel und suchen sich ein eigenes Revier. „Es gibt viele Sichtungen, weil die Wölfe jetzt umher stromern“, sagt Wolfsberater Joachim Remitz. Er habe zurzeit fast täglich Telefonanrufe.

Für die Experten bedeutet das viel Aufklärungsarbeit. „Die Probleme werden mehr, dem kann man sich nicht entziehen“, sagt Remitz, für den der Wolf ein „wunderbares Wildtier“ und ein „gefährliches Raubtier“ ist. Insbesondere für Nutztierhalter sei es ein schwieriges Thema. Preusse sieht in den Diskussionen in den sozialen Medien um Ereignisse wie die aktuelle Wolfssichtung überzeugte Befürworter und erbitterte Gegner. „Die Extremstimmen sind die, die laut sind.“ Wie Remitz ist er um Versachlichung bemüht. Der Wolf sei weder Teufel noch Schmusetier, so Preusse. Das versuche er an Infoständen wie neulich beim Leiferder Storchenfest oder beim CDU-Bürgergespräch in Ettenbüttel rüber zu bringen. Genauso seine Überzeugung, dass eine Koexistenz möglich sei.

rtm

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