Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Sassenburg Trockenheit und Feuer bringen Moor in Gefahr
Gifhorn Sassenburg Trockenheit und Feuer bringen Moor in Gefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 12.07.2018
Lange Trockenheit: Doris Plenter und René Hertwig vom Nabu-Kreisverband kontrollieren die Torfvermehrung im Großen Moor. Quelle: Thorsten Behrens
Westerbeck

Doris Plenter und René Hertwig vom Nabu-Kreisverband machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. „Wir haben 50 bis 60 Zentimeter weniger Wasser als im Frühjahr“, stellte Doris Plenter fest. Das sei an sich noch nicht gefährlich, aber für die geplante Wiedervernässung nicht gut.

Denn das Moor sei wie ein Schwamm, der Feuchtigkeit aufnehme. Doch dafür sei eine gewisse Grundfeuchtigkeit notwendig, um die Funktion als Wasserspeicher zu erfüllen. „Sonst läuft das alles ab, wenn der nächste Starkregen kommt.“ Die Pflanzen aber würden sich bei einem normal feuchten Herbst wohl wieder erholen.

Verschiedene Schichten

Trockenphasen seien ganz natürlich, gerade im Landkreis Gifhorn, einer Region, die klimatisch den Übergang von kontinentalem zu atlantischem Klima darstelle. „Daher gibt es gerade hier Wechsel.“ Im Moor sei das anhand der Schichten nachzuvollziehen: Trockenheit, nasse Perioden, Brände.

Von letzteren geht bei einer solch langen Trockenphase wie derzeit die eigentliche Gefahr aus, ergänzt René Hertwig. „Die Flammen brennen sich tief ins Torf ein, kommen an anderer Stelle wieder raus“, sagt er. Nur wo, das könne man vorher nicht sagen.

Moore wachsen über Jahrhunderte

Doch auch auf der Oberfläche wäre ein Brand schlecht. „Moore wachsen Jahrhundertelang auf. Ein Feuer kann das mit einem Mal vernichten. Das wäre ein großer Schaden, zumal sich die Moorpflanzen dann erst wieder langwierig ansiedeln müssten“, erklärt Doris Plenter.

Von Thorsten Behrens

Das ist kein gewöhnliches Familientreffen: In Stüde kamen jetzt 70 Nachfahren von Dieterich Geklin zusammen – aus aller Welt.

12.07.2018

Ein 62-jähriger Radfahrer aus der Region Braunschweig starb am frühen Sonntagnachmittag auf der Kreisstraße 29 zwischen Stüde und Weißes Moor. Ein Autofahrer, der in die gleiche Fahrtrichtung unterwegs war, hatte ihn zu spät gesehen und den Mann angefahren.

09.07.2018

Brenzlige Situation am Samstagnachmittag südlich von Grußendorf: Bei starkem Wind brannte es in einer Waldfläche. Es gab Großalarm für rund 80 Feuerwehrleute nicht nur aus der Sassenburg.

08.07.2018