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Gleise verlegt für die Torfbahn

Neudorf-Platendorf Gleise verlegt für die Torfbahn

Neudorf-Platendorf. Während Gifhorn Altstadtfest feierte, klotzten Neudorf-Platendorfer richtig ran. Sie verlegten im Moormuseum Gleise und schnitten Wildwuchs aus Gräsern und Birken zurück. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagt Detlev Junge, Vorsitzender des Fördervereins Großes Moor.

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Alle Hände voll zu tun: Mitglieder und Helfer des Fördervereins Großes Moor klotzen kräftig ran, um in Neudorf-Platendorf das Moormuseum zu verwirklichen.

Quelle: Ron Niebuhr

Auf dem Gelände, das von der Kreisstraße nördlich des Dorfes aus weit nach Osten reicht, möchte der Verein ein Moormuseum errichten. Es soll den Torfabbau veranschaulichen, der das Große Moor über Jahrhunderte geprägt hat. Zudem sollen die in jüngerer Vergangenheit eingeleiteten Maßnahmen zur Renaturierung dargestellt werden.

Die Wiedervernässung zeigt man anhand von vier Pütten: „Dazwischen legen wir vielleicht einen Weg an“, erklärt Junge. Dann kämen Besucher dichter an die Wasserlöcher, in denen sich Torfmoose ausbreiten. Die Holzhäuser des ehemaligen Torfwerks bleiben erhalten. Auch eine Ausstellungsfläche für Abbaumaschinen ist vorgesehen.

Drum herum verlegen die Helfer Gleise für ihre Torfbahn. „Ein Ring reicht. Wir möchten hier ja keine Moorbahnfahrten veranstalten“, sagt Junge. Der alte Torfbagger allerdings bleibt östlich der Pütten stehen: „Er fährt zwar noch, aber nur noch geradeaus“, erzählt Junge. Vorwärts ins Moor, vielleicht ein bisschen Schaubaggern und zurück auf die Ausgangsposition. Mehr ist nicht drin.

Bis zur Eröffnung hat der Förderverein alle Hände voll zu tun. Zumal weite Teile des Geländes immer wieder mit mooruntypischen Pflanzen zuwuchern. „Früher war hier alles schwarz vom Torf. Jetzt ist es die grüne Hölle“, winkt Junge ab. Dagegen hilft nur Wiedervernässung. Das angepeilte Stauziel von bis zu einem Meter sei aber noch zu diskutieren. Naturschutz ja, aber nicht um jeden Preis.

rn

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