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Sassenburg Gemeinde sichert sich Fläche in Grußendorf
Gifhorn Sassenburg Gemeinde sichert sich Fläche in Grußendorf
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19:00 26.06.2018
Hand drauf: Für mögliche Erweiterungsflächen für die Kita Grußendorf (im Hintergrund) soll es eine Umwandlung in Gemeindebedarfsland sowie eine Veränderungssperre geben. Quelle: Thorsten Behrens
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Grussendorf

Der Bauausschuss der Gemeinde Sassenburg hat in jüngster Sitzung dafür gestimmt, eine als Bauland ausgewiesene Fläche in Grußendorf im beschleunigten Verfahren in eine Gemeindebedarfsfläche für Kindergarten umzuwandeln und mit einer Veränderungssperre zu versehen.

Die Fläche gehört teilweise der Gemeinde – und zwar der südliche Teil, der zum bestehenden Kita-Gelände gehört. Der nördliche Teil allerdings ist im Besitz von Privatleuten, und für diesen Bereich gibt es Investoren, die diese Fläche als Bauland nutzen wollen. „Es wird befürchtet, dass auf den bisher unbebauten Wohnbauflächen Bauvorhaben geplant und realisiert werden, die den Planungsabsichten der Gemeinde entgegenstehen könnten“, heißt es dazu in der Verwaltungsvorlage. Und: „Mit dem Instrument der Planungshoheit wird der Gemeinde ermöglicht, Bauvorhaben zu verhindern, die sich nicht in die städtebaulichen Vorstellungen der Gemeinde einfügen.“

Das Interesse der Investoren war Grund für Andreas Kautzsch (BIG), in der Umwandlung mit Veränderungssperre eine „faktische Enteignung der Eigentümer“ zu sehen, die das Gelände dann nicht mehr frei verkaufen könnten.

„Wir haben Platzbedarf für die Grundschule und die Kita in Grußendorf. Woanders können wir nicht hin. Der Bereich soll uns Platz bieten für ein integriertes Gesamtkonzept“, erklärte dazu Bauamtsleiter Jörg Wolpers. Denn die derzeit im Bebauungsplan stehenden Flächen reichen laut Verwaltung aufgrund gesetzlicher Erfordernisse und gestiegener Nachfragen nach Kindergartenplätzen mittel- bis langfristig nicht aus, so dass weitere Flächen planungsrechtlich vorbereitet werden müssen. Laut Klaus-Peter Schillberg, Ortsbürgermeister von Grußendorf, steht auch der Ortsrat hinter dieser Entscheidung. Der Gemeinderat wird sich ebenfalls noch mit dem Thema befassen, um eine abschließende Entscheidung zu treffen.

Von Thorsten Behrens

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