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Gemeinde hat zwei neue Wildschadenschätzer

Nachfolger für Ehrenamtliche Gemeinde hat zwei neue Wildschadenschätzer

Wildschwein, Reh und Co. kümmern sich nicht um von Menschen gezogene Grundstücksgrenzen. Richten Wildtiere auf Äckern Schäden an, ziehen Landwirte und Jäger Experten zu Rate. Die Sassenburg hat jetzt zwei Wildschadenschätzer verabschiedet und zwei Nachfolger verpflichtet.

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Ehrenamt übergeben: Karl Röper (l.) und Jürgen Cordes (r.) sind als Wildschadenschätzer abgetreten. Hermann Brandt (2.v.l) und Karsten Köther haben den Job übernommen.

Quelle: Ron Niebuhr

Westerbeck. Der Grußendorfer Jürgen Cordes (63) hat die Aufgabe 30 Jahre lang ehrenamtlich übernommen, sein Neudorf-Platendorfer Kollege Karl Röper (63) 21 Jahre. Beide hängen den Job aus Altersgründen an den Nagel. „Es ist Zeit, Jüngeren das Feld zu überlassen“, sagen sie. Die Gemeinde Sassenburg hat zwei Nachfolger gefunden: den Neudorf-Platendorfer Karsten Köther (55) und den Westerbecker Hermann Brandt (56). Beide sind Landwirt und Jäger.

Das kommt ihnen als Wildschadenschätzer sehr zu Gute, können sie doch beide Seiten gut verstehen. „Man muss schon Landwirt sein, um einen Schaden richtig einzuschätzen“, weiß Cordes. Und als Jäger wissen sie auch, dass eben nicht allein der Jagdpächter verantwortlich ist: „Der Landwirt darf sich nicht entspannt zurücklehnen. Er muss auch Vorsorge gegen Wildschäden treffen“, betont Cordes. Zum Beispiel ausreichend Platz für einen Schutzzaun zwischen Ackerrand und Feldweg lassen.

Können sich Jagdpächter und Landwirte im Schadensfall nicht einigen, ziehen sie Wildschadensschätzer hinzu. Mit dem Ziel, es noch auf dem kleinen Dienstweg zu klären, sprich ohne Verwaltungs- oder Klageweg einzuschlagen. Meistens gelingt das: „Keiner meiner Fälle ist vor Gericht gegangen“, sagt Cordes. Bürgermeister Volker Arms und Doris Rehse aus dem Ordnungsamt dankten Cordes und Röper mit Präsentkörben für ihr Engagement und verpflichteten Brandt und Köther als Nachfolger.

rn

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