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Gedenken an einen historisch wichtigen Tag

Westerbeck Gedenken an einen historisch wichtigen Tag

Westerbeck. Der 11. April 1945 bleibt unvergessen in Westerbeck. Als ein Tag, an dem zwei Mitbürger im amerikanischen Artilleriefeuer ihr Leben ließen. Und als ein Tag, an dem das Dorf dank eines Helden der völligen Zerstörung entging. Der 70. Jahrestag gab am Samstag Anlass für eine Gedenkfeier.

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Erinnerung an die Opfer: Der gut 120-köpfige Umzug stoppte am Westerbecker Gedenkstein für den 11. April 1945. Zahlreich schlossen sich die Westerbecker dem Umzug vom Rathaus zum Ehrenmal an.

Quelle: Ron Niebuhr

Sie begann mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Das steuerten der Ortsrat um Ortsbürgermeister Michael Lehr, Gemeindebürgermeister Volker Arms, Vertreter aus Vereinen und Verbänden sowie weitere Dorfbewohner, darunter auch Zeitzeugen der damaligen Geschehnisse, gemeinsam an. Insgesamt gut 120 Westerbecker nahmen teil. „Mit so viel Zuspruch habe ich nicht gerechnet. Das ist wirklich schön“, lobte Lehr die Mitbürger.

Zwei Westerbecker starben am 11. April 1945 durch Artilleriefeuer, zudem töteten US-Soldaten drei Luftwaffenhelferinnen, die nahe Westerbeck stationiert waren. Plünderer brachten später eine Bewohnerin des damaligen Ortsteils Dragen um. Am Ehrenmal betonte Lehr: „Es geht nicht um Schuld oder Unschuld, sondern darum, die Ereignisse aufzuarbeiten, der Opfer zu gedenken und ein Stück Dorfgeschichte zu bewahren.“

Pastor Michael Schultheiß sagte, dass sich nach dem Zweiten Weltkrieg „für uns die Hoffnung auf Frieden erfüllt hat“. Der währt nun schon 70 Jahre, so lange wie noch nie in der Geschichte Europas. Krieg kenne die heutige Jugend nur aus Nachrichten, Filmen und Computerspielen. Und doch sei der Krieg derzeit wieder sehr nah: „Er begegnet uns mit Flüchtlingen, die zu uns kommen und unsere Hilfe brauchen.“

rn

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