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Ganztagsschule oder doch lieber Hort?

Nachmittagsbetreuung an Sassenburger Grundschulen Ganztagsschule oder doch lieber Hort?

Ganztagsschule oder Hort? Welches die bessere Lösung für die Nachmittagsbetreuung von Grundschülern ist, wird derzeit in der Sassenburg diskutiert. Die Verwaltung favorisiert den Ganztagsschulbetrieb, die Schulleitungen haben Bedenken.

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Ganztagsschule oder Hort?: Über diese Möglichkeiten wird in der Sassenburg diskutiert.
 

Quelle: dpa

Sassenburg.  In einer „Kick-off-Veranstaltung“ hatten sich Schulleitungen, Verwaltung sowie Fraktionschefs getroffen, um über die Möglichkeiten zu reden, informierte Fachbereisleiter Dirk Behrens jüngst im Schulausschuss (AZ berichtete). „Da habe ich in den Raum geworfen, ob wir 2020 mit dem Ganztagsschulbetrieb starten könnten“, so Behrens. Dann müssten 2019 die Raumkonzepte für die drei Grundschulen stehen – eine Aufgabe, der sich die Verwaltung angesichts steigender Schülerzahlen und bereits jetzt fehlender Unterrichtsräume ohnehin stellen muss. Zudem müssten die Schulen ihre pädagogischen Konzepte neu erstellen – und das ist neben der Raumsituation einer der Punkte, zu denen die Schulleitungen Bedenken äußerten.

„Wir geraten unter Druck, denn der Hortzulauf wächst. Und er wird angesichts der Kita-Zahlen der kommenden Jahre weiter steigen“, erklärte Behrens und warb für den Ganztagsschulbetrieb: „Damit machen wir auch den Kindern zusätzliche Angebote, die mit dem Hort nicht erreicht werden.“ Grund dafür sei, dass der Hort gebührenpflichtig ist, der Ganztagsschulbetrieb aber nicht – mit Ausnahme des Mittagessens, wie Schulleiterin Dorothee Tietge betonte. Behrens stellte die Idee einer Umfrage in den Raum.

Gerhard Treustedt, Leiter der Findorffschule in Neudorf-Platendorf: „Wir sehen natürlich den Bedarf, haben aber Bedenken. Wichtig sind bei der Ganztagsschule passende Rahmenangebote, da dürfte es schwierig werden, dauerhaft und verlässlich qualifiziertes Personal zu bekommen. Und wir brauchen Zeit, um das Angebot vernünftig umzusetzen.“ Dem schloss sich Laura Nowak von der Hermann-Löns-Schule Grußendorf an und bat um Zeit bis mindestens 2021. Zudem brachte sie in die Diskussion ein, dass auch die Schülerbeförderung geklärt werden müsste.

Von Thorsten Behrens

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