Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Fremde Welt: Reisebericht aus Uganda

Neudorf-Platendorf Fremde Welt: Reisebericht aus Uganda

Neudorf-Platendorf. Eine fremde Welt hat die Neudorf-Platendorfer Familie Wolpers erkundet: Uganda. Sabine und Karsten brachen mit Tochter Lina dorthin auf - auch um ihre Patenkinder zu besuchen. Am Freitagabend berichteten sie in der Freikirche von ihren Erlebnissen.

Voriger Artikel
Sassenburg-Schule: Frischluft für alle Räume
Nächster Artikel
Beweger holen den Siegbeim Volleyball-Turnier

Abenteuer Afrika: Sabine (l.), Lina und Karsten Wolpers berichteten in der Neudorf-Platendorfer Freikirche über ihre Erlebnisse in Uganda.

Quelle: Ron Niebuhr

Eines fiel dem Trio aus dem Moordorf in Uganda sofort auf: „Da laufen richtig viele Kinder herum.“ Die Hälfte der Einwohner ist 14 Jahre oder jünger, älter als 65 Jahre wird kaum jemand. Die Menschen sind herzlich: „Sie scharten sich immer gleich um uns herum“, erzählte Karsten Wolpers. Selbst an Domino, Memory oder Puzzles hatten die Kinder riesigen Spaß.

Straßen sind nur „bessere Feldwege. Man ist ewig unterwegs“, sagte Karsten Wolpers. Für 100 Kilometer braucht man einen Tag. Motorräder dienen als Taxis: „Vier Männer und Frauen, zwei Männer und ein Schwein, ein Mann und ein paar Ziegen“ - als Fahrgäste ist alles möglich. Touristische Ziele hat Familie Wolpers kaum besucht, sie wollte lieber Schulen und Kinder kennen lernen, die der Freundeskreis zur Förderung der Christlichen Sozialarbeit unterstützt. Anders als ihre staatlichen Pendants verfügen diese Schulen über bezahlte, motivierte Lehrer. Nicht zuletzt weil sie dort täglich drei Mahlzeiten bekommen, gehen auch die Kinder gern zur Schule.

Die Schule in Butiru hält ein paar Kühe - einheimische Zebus gekreuzt mit Holstein-Friesian: „Zebus geben bloß zwei Tassen Milch, diese Kühe acht Liter“, sagte Karsten Wolpers. Seit dem Besuch aus Neudorf-Platendorf tragen sie Ohrmarken, die Melkergebnisse werden protokolliert - der Grundstein für eine Zucht ist gelegt: „Mal sehen, ob sie es schaffen“, sagte Karsten Wolpers. rn

AZ-INFO

Der Freundeskreis zur Förderung der Christlichen Sozialarbeit in Uganda vermittelt Patenschaften für Kinder. Etwa 550 Kinder, viele davon Waisen, werden derzeit aus Deutschland unterstützt. Weitere Paten werden gesucht. Das Patenkind wird nach Dringlichkeit ausgewählt, nur in Ausnahmen können Wünsche nach Alter und Geschlecht berücksichtigt werden. Sponsoren können mit ihren Patenkindern per Brief Kontakt halten oder sie in Butiru besuchen. Die Patenschaften dauern bis zum Schulabschluss im 18. bis 22. Lebensjahr. Generell gilt: Man hilt nur so lange, wie man es kann und will. Der Eckbetrag für eine Patenschaft liegt aktuell bei 30 Euro pro Monat. Höhere Beträge helfen auch jenen Kindern, für die noch keine Paten gefunden wurden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei Manfred Wardin unter Telefon 05832-7014, per E-Mail an manfredwardin@yahoo.de sowie im Internet auf http://manfredwardin-butiro.blogspot.com/

rn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sassenburg
Weihnachtsmärchen "Der gestiefelte Kater"

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr