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Sassenburg Kita Dannenbüttel: Erneute Diskussion mit den Anwohnern
Gifhorn Sassenburg Kita Dannenbüttel: Erneute Diskussion mit den Anwohnern
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00:18 23.06.2018
Geplante Kita in Dannenbüttel: Die Straße links neben der Kita sorgte im Sassenburger Bauausschuss wieder für Diskussionen. Quelle: Planungsbüro Wehmeyer
Dannenbüttel

Der Bauausschuss wollte jetzt den Bebauungsplan nach öffentlicher Auslegung und dem Eingang der Stellungnahmen von Behörden und Bürgern beschließen.

Fünf Stellungnahmen von Behörden und zwei von Bürgern, wobei eine der Stellungnahmen von 32 Anwohnern unterschrieben worden war: Laut Planerin Christiane Langer ging es den Bürgern bei ihren Anmerkungen vor allem um Lärm. Die Befürchtungen versuchte die Planerin mit Berechnungen zu entkräften.

„Wir gehen bei der Berechnung von 100 Kindern aus, die alle mit dem Auto gebracht werden. Dann liegen wir zwischen 6 und 22 Uhr bei 49 Dezibel, 55 sind erlaubt. Selbst wenn wir eine Verdoppelung des berechneten Autoverkehrs auf 1284 Wagen täglich annehmen, liegen wir bei 52 Dezibel“, erklärte sie. Nachts sei mit keinem Verkehr auf der Zuwegung zur Kita zu rechnen.

Nutzung nicht nur tagsüber

Das sah Andreas Kautzsch (BIG) anders. Der Haken sei, so Kautzsch, dass der Weg zwar nicht öffentlich gewidmet werden soll, aber trotzdem nicht nur tagsüber genutzt werde. Der Verkehr lasse sich ohne eine Schranke nachts nicht fern halten. Der Idee, am Ende des täglichen Kita-Verkehrs den Weg durch eine Schranke für den Verkehr zu sperren, schloss sich auch Bürgervertreter Klaus-Uwe Gorny an. „Ich bin für die Kita, aber das Gutachten geht am Leben vorbei“, sagte er und appellierte an die Eltern, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Kita zu bringen.

Erst Regelung mit Schildern

Bauamtsleiter Jörg Wolpers wollte den Verkehr erst einmal mit Schildern regeln. „Wenn sich niemand daran hält und es nachts störenden Verkehr auf dem Weg gibt, können wir immer noch eine Schranke anbringen. Wir sollten erst einmal abwarten, wie es sich entwickelt.“ Dem folgte der Bauausschuss mehrheitlich und empfahl den Bebauungsplan an den Gemeinderat zum Beschluss.

Von Thorsten Behrens

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