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Sassenburg So hilft Neudorf-Platendorf 16 Familien in Uganda
Gifhorn Sassenburg So hilft Neudorf-Platendorf 16 Familien in Uganda
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06:00 14.02.2019
Hilfe zur Selbsthilfe: Vom Konzerterlös hat der Freundeskreis Christliche Sozialarbeit Uganda für 16 Familien je eine Milchkuh gekauft. Quelle: privat
Neudorf-Platendorf

Das Geld kam über Spenden, Tombola und Verkauf von Speisen und Getränken zusammen. Man habe es umgehend weitergeleitet an „unseren Engel vor Ort“, berichtet Vorsitzender Karsten Wolpers. Gemeint ist Elisabeth Mwaka, geborene Schulze, die aus Wierstorf bei Hankensbüttel stammt. Seit 29 Jahren lebt sie im ugandischen Butiru. Sie hat in der Region drei Hospitäler und 33 Schulen gebaut, mehr als 700 Waisen Patenschaften mit Deutschen vermittelt und Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche geschaffen.

Hilfe für Erdrutschopfer in Uganda

Über ein von ihr entwickeltes Micro-Finance-System erhalten Bedürftige Kleinkredite als Starthilfe für ein eigenes Unternehmen. Zudem betreibt Mwaka Gesundheitsvorsorge, Aidsberatung, Hilfe bei der Familienplanung und Seelsorge. Kurz gesagt ist der Erlös des Benefizkonzertes bei ihr in besten Händen. So fand Mwaka auch gleich einen Verwendungszweck: „Sie hat sich überlegt, den Familien zu helfen, bei denen der Versorger durch den Erdrutsch verstorben oder dauerhaft behindert ist“, sagt Wolpers.

Eine Milchkuh für jede Familie

Diese Familien bekamen je eine Milchkuh – und zwar schon drei Tage, nachdem das Geld aus Neudorf-Platendorf in Butiru eingetroffen war! „Das ging echt schnell“, ist Wolpers begeistert, mit wie viel Eifer Mwaka dabei ist. Als Milchkühe wählte sie nicht die landestypischen Buckelrinder, denn: „Die geben nur eine oder zwei Tassen Milch am Tag“, erklärt Wolpers. Sondern Kühe, bei denen die in Deutschland vorherrschende Milchviehrasse Holstein-Friesen eingekreuzt wurde: „So eine Kuh gibt täglich acht bis elf Liter Milch.“

So helfen die Kühe den Familien

Für die Familien ist das ein Segen. Sie haben zur Eiweißversorgung wichtige Milch. Einen Teil davon und jährlich ein Kalb können sie verkaufen. Der Erlös vom Konzert reichte für 16 Milchkühe, sprich: „Wir konnten 16 Familien helfen, die Zukunft zu meistern“, freut sich Wolpers. Mwaka und er danken im Namen dieser Familien allen Spendern und Mitwirkenden des Benefiz-Events.

Von Ron Niebuhr

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