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Emotionale Diskussion über Heideweg-Ausbau

Emotionale Diskussion über Heideweg-Ausbau

Grußendorf. Den geplanten Ausbau des Grußendorfer Heideweges hat der Sassenburger Bauausschuss am Donnerstagabend heiß diskutiert. Ortsrat und Anwohner hatten sich zuvor gegen den Ausbau ausgesprochen. Der Bauausschuss hat einen Kompromiss gefunden.

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Verschoben: Bis klar ist, ob Geld aus dem Dorferneuerungsprogramm fließt, werden die Ausbaupläne für den Grußendorfer Heideweg zurückgestellt.

Quelle: Archiv

Seit bald 40 Jahren kursiert die Idee, den Heideweg auszubauen. Jüngst bezifferte die Verwaltung die Kosten auf voraussichtlich 880.000 Euro. Die Anwohner wären gemäß Satzung zu 90 Prozent daran beteiligt, also mit gut sieben Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Am Ausbau haben sie aber kein Interesse. Sie möchten den Waldcharakter mit unbefestigter Straße erhalten und sind dafür bereit, sich an den Sanierungskosten zu beteiligen.

„Es ging hoch her. Es war sehr emotional“, berichtet Vizevorsitzender Hartmut Viering im AZ-Gespräch. Der Vorsitzende Siegfried Wehmeier musste die Zuhörer, darunter etwa 30 Heidewegler, mehrmals zu Ordnung rufen. Auch die Politiker diskutierten leidenschaftlich. Letztlich fand man mehrheitlich einen Kompromiss: „Wir warten ab, ob wir ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden“, erklärte Viering. Sollte das gelingen, könnten die Kosten für die Anwohner deutlich sinken.

Der Ausschuss ebnete auch den Weg für den vom Gifhorner DRK-Kreisverband geplanten Neubau der Grußendorfer Sozialstation. Sowohl der nötigen Änderung des B-Planes „Im Dorfe“ als auch dem Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages zwischen Gemeinde und DRK-Kreisverband mit einer Laufzeit von 99 Jahren und Option zur Verlängerung stimmten die Politiker zu.

 rn

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