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Eisen und Mangan trüben das Trinkwasser

Grußendorf Eisen und Mangan trüben das Trinkwasser

Trinkwasser ist eines der besten und sichersten Lebensmittel – wenn es denn so aus der Leitung kommt, wie es soll. Das ist bei Familie Bromann aus Grußendorf aber nicht immer der Fall. Seit vier Jahren kommt es immer wieder zu Verschmutzungen. Jetzt will der Wasserverband mit Änderungen am Leitungsnetz Abhilfe schaffen.

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Sauberes Trinkwasser: So sollte es aus dem Hahn kommen. Bei einer Familie in Grußendorf war das aber nicht immer der Fall.

Quelle: Archiv

Grußendorf. Seit rund 30 Jahren wohnt Familie Bromann in Grußendorf am Drosselweg. An ihrem Haus endet die Frischwasserleitung. Und während sie immer wieder schmutziges Wasser aus dem Hahn bekommt, sind die anderen Abnehmer an der Leitung offenbar nicht betroffen. Bisher hat der Wasserverband Gifhorn versucht, die Beeinträchtigung mit Spülen der Leitung zu beheben – das aber brachte nur zeitweise Besserung.

Nun will der Wasserverband mit baulichen Veränderungen die Probleme abstellen. Die Arbeiten laufen bereits. Der Verband verbindet die Stichleitung im Drosselweg mit der Hauptleitung in der Bromer Straße. Dadurch wird ein größerer Durchfluss erreicht, den es am Hausanschluss der Bromanns, die bisher am Ende der Leitung liegen, nicht gab, erklärt Andreas Schmidt, Geschäftsführer des Wasserverbandes.

Bei den Verschmutzungen handele es sich um Eisen und Mangan sowie eventuell kleine Sandmengen, die bei Rohrbrüchen nicht vollständig ausgespült werden konnten. Eisen und Mangan sind natürliche Bestandteile des Grundwassers und werden in den Wasserwerken herausgefiltert, was allerdings technisch nicht zu 100 Prozent möglich ist. Deshalb lagern sich im Laufe der Jahrzehnte Reste in den Rohrleitungen ab. „Die Restkonzentrationen dieser beiden Stoffe liegen weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung und werden bei größeren Abnahmen losgerissen. Diese Partikel zeigen sich dann als braune oder schwarze Verfärbungen im Trinkwasser. Unter besonderen Umständen sammeln sich die Stoffe an bestimmten Stellen verstärkt an“, so Schmidt.

„Probleme mit Verfärbungen durch Eisen und Mangan gibt es in jedem Leitungsnetz in unregelmäßigen Abständen immer wieder einmal, auch bei uns im Verbandsgebiet. Jedoch sind diese in der Regel durch eine Spülung zu beheben, in einigen wenigen Bereichen muss der Verband auch regelmäßige Spülungen durchführen“, erklärt der Geschäftsführer.

Von Thorsten Behrens

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