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Eine Ampel soll den Schulweg sicherer machen

Westerbeck Eine Ampel soll den Schulweg sicherer machen

Westerbeck. Die Elterninitiative Sicherer Schulweg wünscht sich eine Ampel an der Edeka-Kreuzung. Das ist aber nicht das einzige Ergebnis beim runden Tisch in Westerbeck gewesen.

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Querung an der Hauptstraße in Westerbeck: Diese Stelle soll sicherer werden.

Quelle: Peter Chavier

„Unser Wunsch ist eine Dunkelampel an der Edeka-Kreuzung“, fasst Ivonne Krügel von der Elterninitiative Sicherer Schulweg (EISS) das Ergebnis eines runden Tisches zusammen, der am Donnerstag in der Sassenburg-Schule tagte.

Mit dabei waren nicht nur mehrere Vertreterinnen der EISS, sondern auch Ortsbürgermeister Michael Lehr, Fachbereichsleiter Dirk Behrens, Henning Zapf vom Seniorenbeirat sowie Manuela Bräuer vom Seniorenheim Haus Eichenhof. Moderiert wurde die Runde von Schulleiterin Dorothee Tietge.

„Ziel ist es, den Schulweg der Kinder sicherer zu machen“, so Ivonne Krügel. Dabei geht es vor allem um die Querung der Hauptstraße im Bereich der Edeka-Kreuzung. „Die Kinder trauen sich nicht über die Straße, sie haben Angst“, sagt Krügel weiter. Die Querungshilfe sei einfach zu schmal, meint Stephanie Meyer von EISS. Und ihre Kollegin Claudia Ragwitz ergänzt: „Die Situation in Westerbeck hat sich stark verändert.“ Neben dem Haus Eichenhof werde bald das Wohnheim der Lebenshilfe eröffnet. Auch die Awo-Kita sei inzwischen umgesiedelt worden. Erreicht werden müssten auch Apotheke, Ärzte und die Kirchengemeinde, ergänzte Henning Zapf. Er berichtete, „dass viele Senioren ebenfalls Angst haben, dort über die Straße zu gehen, obwohl es eine Querungshilfe gibt.“ Er rechne damit, dass das Verkehrsaufkommen, auch im Zuge des Baus der A 39, in Westerbeck weiter ansteigen werde. Dirk Behrens meinte: „In Sachen Dunkelampel bin ich eher skeptisch. Man könnte die Querungshilfe optimieren.“

"Gelbe Füße", Transparente und Schülerlotsen

Die Elterninitiative Sicherer Schulweg (EISS) möchte noch mehr auf den Weg bringen, um auch kurzfristig den Schulweg sicherer zu machen, zum Beispiel ein Schülerlotsendienst an der Edeka-Kreuzung. „Den würde der Seniorenbeirat übernehmen“, sagte Henning Zapf als Vertreter dieses Gremiums.

Gestartet werden soll auch die Aktion „gelbe Füße“. Dabei werden auf den Fußwegen, die die Kinder auf ihrem Weg in die Schule nutzen, gelbe Füße aufgemalt.

Eine weitere Idee: in Westerbeck sollen zum Schuljahresbeginn verstärkt die gelben Transparente der Verkehrswacht aufgehängt werden.

Die Bushaltestelle vor dem Seniorenheim Haus Eichenhof sollte behinderten gerecht zu einem Buskap umgewandelt werden.

Zum nächsten Treffen der EISS soll Hans-Heinrich Kubsch, der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Gifhorn, eingeladen werden. E Zudem soll das Konzept von EISS in Ortsrat und Gemeinderat präsentiert werden.

cha

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