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Diskussionen mit Ergebnis: Kita-Anbauten kommen

Sassenburg Diskussionen mit Ergebnis: Kita-Anbauten kommen

Sassenburg. Wie groß darf eigentlich ein Kindergarten sein und was darf er kosten? Mit diesen Fragen befassten sich die Mitglieder der Ortsräte Grußendorf und Neudorf-Platendorf sowie des Bau- und Umweltausschusses und des Familien-, Kultur- und Sportausschusses der Gemeinde Sassenburg in gemeinsamer Sitzung.

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Kindergarten Grußendorf: Hier soll Raum für eine weitere Krippengruppe angebaut werden.

Quelle: Chavier (Archiv)

Hintergrund: Die Kindergärten in Grußendorf und Neudorf-Platendorf sollen erweitert werden.

Bereits im Finanzausschuss am Dienstag war über die Kosten beraten worden (AZ berichtete exklusiv). Insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro und Modulbauweise - beides sorgte auch am Donnerstag wieder für langwierige Diskussionen, zumal viele Politiker nicht glaubten, dass der Betrag ausreichen wird.

Die Modulbauweise sei zwar nicht günstiger, bringe aber einen enormen Zeitvorteil, erklärte Planer Hans-Gerhard Meyer. Er sprach von Lieferzeiten um die zwei bis drei Monate - Andreas Kautzsch (BIG) stellte das in Frage. Er habe Lieferanten angefragt, die alle von acht Monaten gesprochen hätten.

Als unglücklich bezeichneten die Politiker den Umstand, dass die Pläne für die beiden Gebäude zwei Tage vorher noch einmal geändert worden waren, diese neuen Pläne aber noch nicht vorlagen, sondern die Raumaufteilung anhand der alten Pläne vorgestellt wurden.

Die Grundfläche erwies sich als größer als erwartet, in Grußendorf war sie von 192 auf jetzt 250 Quadratmeter angewachsen. „Das ist zuviel Flur, sind zuviele Nebenräume“, sagte Jörg Heuer (SPD). „Flure gelten in Kitas als Spielfläche“, erklärte Meyer. Die Kindergartenleiterinnen verteidigten den Platzbedarf als dringend notwendig und im unteren Bereich.

Angesichts der größeren Grundfläche wurde auch der mögliche Preis diskutiert. Endgültige Kosten stehen nach der Veränderung noch nicht fest. Die Politiker stimmten dennoch als Grundsatzbeschluss für Raumplan und Größe, um den Bauantrag stellen zu können - denn die zusätzlichen Räume für die Kinderbetreuung werden in der Sassenburg dringend benötigt.

ba

Insgesamt sollen Räume für drei Gruppen entstehen

Die möglichen Kosten stehen noch nicht fest, dennoch wollen die Sassenburger Politiker die Erweiterungen der Kitas Grußendorf und Neudorf-Platendorf schnell auf den Weg bringen.

In Grußendorf ist der Anbau einer Krippengruppe mit Schlafraum in Modulbauweise mit Flachdach geplant. Der Gruppenraum wird Fußbodenheizung haben. Die Grundfläche beträgt 250 Quadratmeter, darin sind auch Putzmittelraum, Lagerraum, Sanitärräume enthalten. Auch ein Besprechungsraum – zusätzlich zu dem im Hauptgebäude – soll entstehen. „Der ist notwendig, weil das Personal von einst fünf auf bald 16 Kräfte steigen wird, so die Leiterin Kerstin Kruse-Wolters. Die Größe des Gruppenraums ist bereits auf mögliche integrative Aufgaben in der Zukunft ausgerichtet.

In Neudorf-Platendorf sollen je eine Krippen- und eine Kitagruppe entstehen. Beide Räume sollen Fußbodenheizungen erhalten. Auch hier wird wegen der Zeitersparnis auf Modulbauweise gesetzt und wegen der Kostenersparnis auf ein Flachdach. Ebenfalls sollen weitere Nebenräume entstehen, die Grundfläche wird rund 400 Quadratmeter betragen. Der Ausbau des Kitagruppenraums findet mit Schlafmöglichkeiten statt, um hier auch jüngere Kinder unterbringen zu können. Auch in Neudorf-Platendorf wird die Erweiterung dringend benötigt. Die Mitarbeiterräume müssen aufgestockt werden, weil die Zahl der pädagogischen Mitarbeiter laut Leiterin Karin Utzinger in den vergangenen zwölf Jahren von vier auf 18 gestiegen ist beziehungsweis zum kommenden Kindergartenjahr steigen wird. Außerdem fehlen Plätze für Kinder: aktuell zehn im Krippen- sowie drei im Kitabereich.

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