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Diskussion um mögliche Dorferneuerungs-Projekte

Stüder und Grußendorfer besichtigen ihre Orte Diskussion um mögliche Dorferneuerungs-Projekte

Im Rahmen der Dorferneuerung gibt es einige Projekte in Stüde und Grußendorf zu stemmen. Am Samstag fanden sich 17 Stüder sowie rund 30 Grußendorfer und einige Vertreter der Verwaltung zusammen, um unter Leitung von Planer Volker Warnecke in Rahmen von Ortsumgehungen um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

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Dorferneuerung in Stüde: Bei der Ortsbesichtigung zur Aufnahme möglicher Projekte wurde auch über den Friedhof gesprochen.

Quelle: Thorsten Behrens

Sassenburg. Das sind die in Stüde entstandenen Ideen:

Dorfgemeinschaftshaus: Dort fehlt laut Ortsbürgermeister André Bischoff die Multifunktionalität. Ein neu angebauter und jederzeit begehbarer Raum für die Bürger als Treffpunkt, eine Bühne für Kulturveranstaltungen - Planer Warnecke sieht gute Chancen, dass ein solches Projekt gefördert wird.

Friedhof: Dort könnten eine halbhohe Mauer und Heckenelemente den Zaun ersetzen, auch um die offene Anlage etwas mehr von der Straße abzuschotten. Außerdem soll der Weg befestigt oder zumindest neu gestaltet werden.

Spielplatz: Warnecke brachte einen Bewegungsparcours für Senioren sowie eine Abschirmung zur Knesebecker Straße durch Bepflanzung ins Gespräch. Platz ist ausreichend vorhanden.

Dorfplatz: Am Trafoturm könnten Nistmöglichkeiten für Vögel angebracht werden.

Kreisstraße 30: Laut Warnecke sei hier ein kombinierter Geh- und Radweg denkbar. Derzeit müssen Fußgänger die unbefestigten Randstreifen oder die Straße nutzen - nicht ganz ungefährlich.

Gehweg zwischen Dorf und Bernsteinsee: Sinnvoll wäre ein Ausbau des derzeitigen Schotterweges zum Fußweg sowie die Anlage von Straßenbeleuchtung.

Wirtschaftsweg Richtung Grußendorf: Die Reste des alten Rastplatzes sollen wiederbelebt werden

Dorferneuerung steht auch in Grußendorf an:

Der dickste Brocken wird der Bereich, in dem sich Dorfgemeinschaftshaus (Alte Schule), Sozialstation und Feuerwehr sowie dahinter der Festplatz befinden. Die Sozialstation soll neu gebaut werden – laut Ortsbürgermeister Klaus-Peter Schillberg könne es jederzeit losgehen. Steht die neue Station auf dem Gelände zwischen DGH und Feuerwehr, „sollten wir die jetzigen DRK-Anbauten am DGH abreißen und dieses entkernen.“

Stefan Büggener ergänzte: „Der kleine Festplatz an der Alten Schule soll einbezogen werden. Er soll ebenerdig werden, das Ehrenmal wollen wir etwas umsetzen.“ Vielleicht sogar auf den Friedhof, so eine Anregung aus der Gruppe.

Und auch für das derzeitige Feuerwehrgebäude fand Schillberg klare Worte: „Das entspricht nicht mehr den Anforderungen. Mein Vorschlag wäre, alles abreißen und neu bauen.“ Dann als Gemeinschaftsgebäude für den DRK-Ortsverein, den Jugendtreff, die Feuerwehr, weitere Vereine. Und mit Toiletten sowie Catering-Möglichkeiten für Veranstaltungen auf dem benachbarten Festplatz. Planer Warnecke: „Platz ist genug da. Und ein solches Gemeinschaftsgebäude hätte eine hohe Priorität.“

Mit diesen Vorschlägen werden sich jetzt die Ende Februar gebildeten Arbeitsgruppen (AZ berichtete) befassen und Prioritätenlisten erstellen – für Grußendorf und auch für Stüde.

ba

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