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Diskussion über neues Baugebiet

Neudorf-Platendorf Diskussion über neues Baugebiet

Die Gemeinde setzt auch weiterhin auf Wachstumskurs. So möchte der Bauausschuss 30.000 Euro für Planungskosten für ein neues Baugebiet in Neudorf-Platendorf in den Haushalt 2018 einstellen. Die Verwaltung ist grundsätzlich auch für Wachstum, würde das aber lieber etwas langsamer angehen.

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Bauen in Neudorf-Platendorf: Eine mögliche Ausweisung eines neuen Baugebietes sorgt für Diskussionen.

Quelle: Thorsten Behrens

Sassenburg. Detlev Junge (LiSa) stellte während der jüngsten Bauausschusssitzung den Antrag, die 30.000 Euro einzuplanen. „Es gibt mindestens 40 bauwillige Familien in Neudorf-Platendorf – Einheimische, die hier bleiben wollen. Wir müssen die Weichen dafür stellen.“ Unterstützung erhielt er von Hartmut Viering (AfD): „Wenn wir Baulandausweisung zurückstellen, verlieren wir gute Leute.“

Etwas verhaltener würde dagegen Bauamtsleiter Jörg Wolpers gerne das Thema angehen: „Ich würde derzeit davon abraten, neue Baugebiete auszuweisen. Wir müssen erst die nötige Infrastruktur schaffen. Derzeit haben wir gerade im Schul- und Kitabereich viele Baustellen. Wenn in zwei Jahren die neue Kita in Dannenbüttel steht und die Entscheidung für oder gegen die Ganztagsschule gefallen ist, können wir das gerne angehen.“ Auch kleine Baugebiete würden die derzeitigen infrastrukturellen Probleme verschärfen, bei zehn Bauplätzen rechne man mit einem Kind je Jahrgang. „Und wenn wir in Neudorf-Platendorf ausweisen, müssen wir auch die anderen Orte berücksichtigen“, so Wolpers.

Dem schloss sich Andreas Kautzsch (BIG) an. „Die Gemeinde soll wachsen, aber wir müssen erst einmal durchatmen und die Kita in Dannenbüttel fertig stellen, um neue Kapazitäten zu schaffen.“

Astrid Schulz (CDU), Ortsbürgermeisterin von Neudorf-Platendorf, schlug vor, als Kompromiss einen kleinen Abschnitt mit 16 Grundstücken auszuweisen. „Es wird ja auch seine Zeit dauern, bis die Planungen erfolgt und die Bauarbeiten abgeschlossen sind und das erste Haus bezogen werden kann“, ergänzte Junge.

Über die 30.000 Euro muss noch der Finanzausschuss am 5. Dezember und abschließend der Gemeinderat am 21. Dezember beraten.

Von Thorsten Behrens

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