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Sassenburg Darum kostet der neue Radweg 200.000 Euro mehr
Gifhorn Sassenburg Darum kostet der neue Radweg 200.000 Euro mehr
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14:00 06.02.2019
Radwegneubau in Neudorf-Platendorf: Der Finanzausschuss des Landkreises hat jetzt 200.000 Euro zusätzlich bewilligt. Quelle: Cagla Canidar
Neudorf-Platendorf

106.457 Euro muss der Landkreis drauflegen, weil zur Herstellung einer Winkelstütze entlang des Grabens die ursprünglich ausgeschriebene Schotterbefestigung nicht reicht. Wegen des Torf-Bodens müsse tiefer gegraben und Beton verwendet werden. „Das sind Kosten, die die Baumaßnahme mit sich bringt“, sagte Uwe Peters von der Kreisverwaltung. „Die Überraschungen kommen oft während des Baus“, äußerte Herbert Pieper (CDU) auf entsprechende Kritik etwa von Ulrich Stenzel (SPD) und Frank Schlimme (ULG) Verständnis dafür, dass Mehrausgaben anfallen können.

Gut 80.000 Euro für die Verkehrssicherung

82.285 Euro sind zusätzlich nötig für die Verkehrssicherung. Für Fußgänger und Radfahrer müssen Platten auf einem Grünstreifen verlegt werden. Auf einem abgesperrten Bereich der Fahrbahn dürfen sie entgegen erster Planungen nicht gehen. Das sehen laut Peters neue Arbeitsschutzrichtlinien so vor.

„Nicht der Berliner Flughafen“

„Wir sind Gott sei Dank nicht der Berliner Flughafen“, sagt Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter zu den Mehrausgaben, zu denen auch rund 35.000 Euro für weitere Punkte zählen. Die Kostenschätzung der Ingenieure des Landkreises lägen in der Regel gut. Auch Landrat Dr. Andreas Ebel bescheinigte seinen Leuten bei vielen Projekten „Punktlandungen“. Laut Peters könne der Landkreis die Mehrausgaben auch bei den Förderungen aus den GVFG-Mitteln geltend machen.

Arbeiten haben wieder begonnen

Die Arbeiten am Radweg haben nach der kurzen Frostperiode inzwischen nördlich des Isewegs wieder begonnen. Nach Fertigstellung des Abschnitts wird südlich der Bahnhofstraße gearbeitet – immer in Abschnitten von 250 bis 300 Metern. Im jeweiligen Bereich gibt es dann eine Ampelregelung mit einspuriger Fahrbahn. Für die VLG das kleinere Übel: „Dort ein paar Minuten an der Ampel zu stehen ist besser, als wenn wir bei einer Vollsperrung Umwege von einer halben Stunde hätten“, erklärte der stellvertretende Betriebsleiter Sven Glowniewski bei einer Diskussion mit Sassenburger Jugendlichen vergangene Woche.

Von Dirk Reitmeister und Thorsten Behrens

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