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Bewohner der Ferienhausgebiete müssen zweiten Wohnsitz haben

Klärungsbedarf nach Gerichtsurteil Bewohner der Ferienhausgebiete müssen zweiten Wohnsitz haben

Die Gemeinde fordert von den Bewohnern der Ferienhausgebiete künftig den Nachweis eines zweiten Wohnsitzes und setzt damit ein entsprechendes Urteil des Lüneburger Oberverwaltungsgerichtes um. Denn dauerhaftes Wohnen ist in einem Ferienhausgebiet nicht gestattet - wohl aber die Meldung als Hauptwohnsitz.

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Wohnen am Bernsteinsee: Die Idylle wird derzeit durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg getrübt.

Quelle: Archiv

Sassenburg. Kurios: Als Hauptwohnsitz gilt nach dem Melderecht der Ort, an dem ein Bürger seinen Lebensmittelpunkt hat. Und das kann ein Ferienhausgebiet sein. Nach dem Bauordnungsrecht aber ist das nicht erlaubt. Dauerhaftes Wohnen geht dort nicht - eine klare zeitliche Definition, ab wann ein Aufenthalt als dauerhaftes Wohnen gilt, gibt es aber offenbar auch nicht. „Mir ist keine bekannt“, so Holger Schulz vom Bauamt des Landkreises, der für die Einhaltung des Baurechts zuständig ist.

Für die Einhaltung des Melderechts dagegen ist die Gemeinde Sassenburg auf ihrem Gebiet zuständig. Dort möchte man nun, dass Anwohner des Feriengebiets am Bernsteinsee - wie übrigens auch Anwohner von Auf der Heide und Mühlenfuhren - einen zweiten Wohnsitz nachweisen. „Das überprüfen wir, um die Leute informieren und auch schützen zu können“, so Dirk Behrens von der Verwaltung. Denn die Menschen lebten zum Teil seit Jahrzehnten dort.

Ob bei der Vermarktung die Interessenten ausreichend informiert wurden, sei privatrechtlich zu prüfen und nicht Aufgabe der Gemeinde. In den Verträgen, die Behrens kennt, sei immer die Rede von einem Sondergebiet gewesen, er selbst habe bei Anfragen von Interessenten immer auch auf den Landkreis verwiesen, um die baurechtlichen Belange durch potenzielle Käufer abklären zu lassen. „Aufgrund der Rechtslage haben sogar Interessenten auf einen Grundstückskauf verzichtet“, so Behrens.

ba

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