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Bald Holzhäuser für Flüchtlinge?

Sassenburg Bald Holzhäuser für Flüchtlinge?

Sassenburg. Die Unterbringung von Flüchtlingen beschäftigt die Gemeinde Sassenburg weiter. Das wurde auch bei der jüngsten Ratssitzung deutlich.

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Wohnraum für Flüchtlinge: Die Gemeinde hat ein Haus in Westerbeck gekauft. Jetzt sucht sie Flächen für den Bau von Holzhäusern.

Quelle: Peter Chavier

Zu Beginn hatte Gemeindebürgermeister Volker Arms über die Anzahl der in der Gemeinde unterzubringenden Flüchtlinge berichtet. 160 sollten es 2015 sein, 51 waren es tatsächlich. Der größte Anteil davon lebt derzeit in Westerbeck und Neudorf-Platendorf.

Stüdes stellvertretender Ortsbürgermeister Hartmut Viering fragte, ob daran gedacht sei, Container aufzustellen. Er merkte weiter an, dass es in Stüde nur „den kleinen Dorfplatz als gemeindeeigene Fläche“ gebe. Arms sagte daraufhin, dass es nicht beabsichtigt sei, Container aufzustellen. Das erläuterte er auf AZ-Nachfrage: „Es gibt keine Container. Wir möchten die Asylbewerber dezentral unterbringen.“ Es sei aber weiter schwierig, Wohnraum zu finden, der dann dem Landkreis zur Unterbringung von Flüchtlingen angeboten werden könnte. „Wenn wir in Stüde Wohnraum angeboten bekommen, dann werden selbstverständlich auch dort Flüchtlinge untergebracht.“

Eine Folge des knappen Wohnraums: „Wir sehen uns nach gemeindeeigenen Flächen um, die dem Landkreis zur Verfügung gestellt werden könnten. Dort könnte er Wohnraum mit richtigen Wohnungen schaffen.“ Eine Möglichkeit sei es, Fertighäuser aus Holz zu bauen. „Die könnten in drei Monaten ausgebaut sein.“

Arms denkt weiter: „Wir müssen uns gemeinsam mit dem Landkreis Gedanken über den sozialen Wohnungsbau machen. Sind die Asylbewerber einmal anerkannt, strömen sie relativ mittellos auf den normalen Wohnungsmarkt.“

cha

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