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Auf der Heide: Zukunft ist völlig offen

Grußendorf Auf der Heide: Zukunft ist völlig offen

Grußendorf. Wie es für die Bewohner des Feriengebietes Auf der Heide nach dem Tod des Eigentümers weitergeht, ist völlig offen. Fachbereichsleiter Dirk Behrens skizzierte im Ortsrat am Montag verschiedene Möglichkeiten.

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Zukunft völlig offen: Wie es mit dem Feriengebiet Auf der Heide weitergeht, möchte die Gemeinde mit den Bewohnern gemeinsam erörtern.

Quelle: Ron Niebuhr

Vorstellbar sei, dass die Gemeinde das Areal in ein Wohngebiet umwandelt. Oder dass sie nur die Straßen übernimmt. Vom See sollte man aber die Finger lassen, allein schon wegen der Versicherungs- und Unterhaltungspflicht, so Behrens. „Wir müssten die Wasserqualität regelmäßig prüfen lassen und wohl sogar einen Bademeister einsetzen, sofern der See öffentlich zugänglich bleibt“, sagte Behrens. Ob man aus dem Feriengebiet ohne Weiteres ein Wohngebiet machen kann, ist fraglich: „Es liegt ja im Außenbereich“, sagte Behrens. Planverfahren wären nötig.

Letztlich sei das vielleicht gar nicht im Sinn der Bewohner, die sich ja bewusst dafür entschieden haben, in einem Feriengebiet zu bauen. Der Ortsrat hat bereits die Übernahme der Straßen - derzeit nicht mehr als Schotterwege - empfohlen. Folgt die Gemeinde dem, sei damit zu rechnen, dass die Wege über kurz oder lang ausgebaut werden. Die Unterhaltung sei auf Dauer zu aufwendig, sagte Behrens. Beim Ausbau wären die Bewohner mit 90 Prozent der Baukosten dabei.

Alternativ könnten die Anwohner eine Eigentümergemeinschaft bilden und sich um Straßen wie auch See selbst kümmern. „Wenn sie es selbst regeln, halten sich Politik und Verwaltung aus der Sache raus“, sagte Jörg Heuer (SPD). Wohl im August oder September stellt die Gemeinde den Bewohnern vor, wie sie sich die Zukunft des Feriengebietes vorstellt.

rn

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