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Auf der Heide: Kauft die Gemeinde die Straße?

Grußendorf: Ortsrat empfiehlt die Übernahme Auf der Heide: Kauft die Gemeinde die Straße?

Lange war offen, was mit der Straße im Sondergebiet „Auf der Heide“ in Grußendorf passieren soll. Bleibt sie im Eigentum des Landes Niedersachsen? Übernehmen die Anwohner sie? Oder kauft die Gemeinde Sassenburg sie dem Land ab? Grußendorfs Ortsrat empfahl Letzteres.

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Bald im Eigentum der Gemeinde? Grußendorfs Ortsrat empfahl, dem Land die Straßen im Sondergebiet „Auf der Heide“ abzukaufen. Foto: Ron Niebuhr (Archiv)

Grußendorf. Zum Hintergrund: Nach dem Tod des ursprünglichen Eigentümers haben die Anwohner bereits die Grundstücke übernommen. Eine kleine Gruppe hat zudem eine Teilfläche einschließlich eines Teiches erworben. Für die Straßen dagegen hat sich im Nachlassverfahren kein Käufer gefunden. Sie befinden sich nun durch gesetzliches Erbe im Besitz des Landes Niedersachsen. Das ist allerdings wohl kaum bereit, sie zu unterhalten. Denn verpflichtet ist es dazu nur, so weit finanzielle Mittel aus dem Erbe vorhanden sind, so die Verwaltung.

Stattdessen müssten sich rechtlich gesehen die Anwohner um die Straßen und Wege im Sondergebiet kümmern - als so genannte Bruchteilsgemeinschaft. Sie könnten eine Eigentümergemeinschaft oder einen Verein bilden. Das jedoch ist nicht zu erwarten. Sassenburgs Verwaltung hat daher vorgeschlagen, dass die Gemeinde die Straßen und Wege übernimmt. „Wir gehen davon aus, dass das zu einem symbolischen Preis von einem Euro gelingt“, sagte Fachbereichsleiter Dirk Behrens. Denn einen Nutzen hat das Land von den Straßen nicht.

Zu bedenken ist dabei allerdings, dass die Gemeinde dann zur Unterhaltung der Straßen verpflichtet ist. Es ist mit Kosten von 10.000 bis 15.000 Euro pro Jahr zu rechnen. Vorstellbar ist, die Straße auszubauen.

Einige Anwohner befürworteten das am Donnerstagabend, andere hegten Bedenken dagegen. Der Ausbau - bis zu 670 Meter lang und 7,5 Meter breit - verbessert zwar die Wohnqualität, bringt aber auch hohe Kosten mit sich. „Und die wären wohl von den Anwohnern zu 90 Prozent zu tragen. Es ist ja eine reine Anliegerstraße“, erläuterte Behrens.

rn

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