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Auf der Heide: Gemeinde übernimmt Straßen später

Grußendorfer Ferienhausgebiet Auf der Heide: Gemeinde übernimmt Straßen später

Das Ferienhausgebiet Auf der Heide beschäftigte Grußendorfs Ortsrat am Montagabend erneut. Genauer gesagt die dort verlaufenden Straßen. Dabei handelt es sich noch um Privatwege. Übernehmen und öffentlich widmen soll die Gemeinde sie jetzt erst, wenn sie vollständig ausgebaut sind.

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Anwohner gefordert: Die Gemeinde soll die Straßen im Grußendorfer Ferienhausgebiet Auf der Heide erst übernehmen, wenn sie ausgebaut worden sind.
 

Quelle: Ron Niebuhr Archiv

Grußendorf.  Diese Empfehlung traf der Ortsrat auf Antrag von Ortsbürgermeister Peter Schillberg mit vier zu eins Stimmen. Übernehme die Gemeinde die Straßen im jetzigen Zustand, dauere es vermutlich noch Jahre, bis sie ausgebaut würden. „Die Planung müsste erst sämtliche Gremien durchlaufen“, erklärte Schillberg. Die Ausschreibung und Vergabe des Auftrages würde sich anschließen, erst dann die Umsetzung erfolgen. Das sei sicherlich nicht im Interesse der Anwohner, sagte er. Zumal sie die Kosten für den Erstausbau ohnehin tragen – egal wer die Straßen ausbauen lässt.

Steffen Proschani (BIG) scheiterte bei eins zu vier Stimmen mit seinem Antrag. Der sah vor, dass die Gemeinde die Straßen unausgebaut für einen Euro erwirbt, sich zum Ausbau in drei bis fünf Jahren verpflichtet, sie öffentlich widmet und den Bebauungsplan dahingehend ändert, dass aus dem Sondergebiet ein Wohngebiet wird, sofern dem alle Bewohner notariell beglaubigt zustimmen.

Stefan Büggener (SPD) nannte das „illusorisch“, denn bisher sei es den Anwohnern schon nicht gelungen, sich in anderen Fragen zu einigen. Und Markus Knobloch (CDU) wies darauf hin, dass die Umwandlung in ein Wohngebiet problematisch sei: „Nicht alle Häuser dort erfüllen die Anforderungen an ein Wohnhaus.“ Es bestehe teils erheblicher und kostspieliger Nachholbedarf. Zudem sei ungewiss, ob Landkreis Gifhorn und Regionalverband Großraum Braunschweig dort überhaupt ein allgemeines Wohngebiet zulassen, ergänzte Verwaltungsvertreter Dirk Behrens.

Von Ron Niebuhr

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