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Arbeitsgruppe erfasst Leerstände in Dörfern

Grußendorfer und Stüder diskutierten Arbeitsgruppe erfasst Leerstände in Dörfern

Die Orte Bokensdorf, Grußendorf und Stüde arbeiten weiter fleißig auf Fördermittel zur Dorferneuerung hin. Grußendorfer und Stüder diskutierten beim Treffen der Arbeitsgruppe für Bautradition und Siedlungsentwicklung am Mittwochabend fleißig miteinander. Es ging darum, für ein Kataster leer stehende Gebäude zu erfassen.

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Kataster in Arbeit: Die Arbeitsgruppe Bautradition und Siedlungsentwicklung erfasst für die Dorferneuerung Leerstände und Baulücken.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Grußendorf.  Die Orte Bokensdorf, Grußendorf und Stüde arbeiten weiter fleißig auf Fördermittel zur Dorferneuerung hin. Zumindest zwei von drei. Denn Bokensdorf fiel beim Treffen der Arbeitsgruppe für Bautradition und Siedlungsentwicklung am Mittwochabend durch Abwesenheit auf.

Grußendorfer und Stüder zeigten sich sehr interessiert, diskutierten schon vorm eigentlichen Startschuss eifrig miteinander. „Es scheint ein lebhafter Abend zu werden“, freute sich Arbeitsgruppen-Chef Markus Knobloch. Monika Traub vom Planungsbüro Warnecke warf Fragen auf: Welche Gebäude sind förderfähig? Welche Entwicklung sieht der Flächennutzungsplan vor? Wo erscheint sie der Arbeitsgruppe sinnvoll? Wo stehen Gebäude leer? Wo sind sie untergenutzt?

„Leerstände erkennt man schon im Vorbeifahren. Ob Gebäude untergenutzt sind, lässt sich oft nicht so einfach sagen“, erklärte sie. Als untergenutzt gelten zum Beispiel Scheunen, die nur noch als Werkstatt dienen. Beide Gebäudetypen – Leerstände und Unternutzungen – seien fürs Förderprogramm von großem Interesse. Denn es zielt eher darauf ab, vorhandene Bausubstanz umzunutzen und Baulücken zu schließen, als neue Baugebiete auszuweisen.

Letzteres geht zu Lasten der freien Landschaft. Ersteres dagegen kann dazu beitragen, das Dorfbild aufzuwerten, sofern dem Umfeld in Größe und Aussehen entsprechend gebaut wird. So oder so muss ein Leerstands- und Baulandkataster erstellt werden, um Fördermittel zu bekommen. Es soll derzeitige und absehbare Leerstände und Unternutzungen sowie verfügbare Freiflächen erfassen, sagte Traub. Das bedeutet viel Aufwand, aber auch viel Nutzen, lassen sich doch auf Grundlage dieser Informationen später auch öffentliche Gebäude, zum Beispiel Kitas, in den Orten bedarfsgerecht platzieren.

Von Ron Niebuhr

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