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Andreas Röhsner löst Hartmut Viering ab

Sassenburg-Stüde Andreas Röhsner löst Hartmut Viering ab

Stüde. Andreas Röhsner (SPD) ist der neue stellvertretende Ortsbürgermeister von Stüde. Er löst Hartmut Viering ab, den der Ortsrat nach seiner Erklärung, für die AfD in den Gifhorner Kreistag einziehen zu wollen (AZ berichtete), am Montag abberufen hat.

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Neuer stellvertretender Ortsbürgermeister: Gemeindebürgermeister Volker Arms (l.) und Ortsbürgermeister André Bischoff (r.) gratulieren Andreas Röhsner zur Wahl.

Quelle: Thorsten Behrens

„Meine persönliche und die Überzeugung der Partei lassen da keinen Spielraum zu“, erklärte Ortsbürgermeister André Bischoff (CDU) zu dem Antrag, Viering abzuberufen. Röhsner dazu: „Wir teilen Vierings Gesinnung nicht und können diese den Bürgern nicht zumuten.“

Viering zeigte sich über die Begründung erstaunt und fragte, ob es Kritik an seiner Arbeit für den Ort geben würde, die ihn untragbar mache. Wenn nicht, sei es schon seltsam, ihn wegen einer Absichtserklärung für die Zukunft bereits jetzt abzustrafen. „Gesinnung hört sich schlimm an. Ich bin nicht gegen Flüchtlinge, sondern stehe der Politik der Bundesregierung kritisch gegenüber. Deswegen kandidiere ich als Parteiloser für die AfD, die auch in Landtagen vertreten ist. Verschiedene Meinungen sind in einer Demokratie gut“, so Viering.

Kritik an seiner Arbeit gab es nicht, Bischoff dankte ihm sogar ausdrücklich für die bisherige Zeit. Aber: „Wir reden hier nicht über die Vergangenheit, sondern über die Zukunft. Und es gibt Bürger, die mir gesagt haben, den AfD-Mann brauche ich nicht schicken, damit er im Namen des Ortsrates zum Geburtstag gratuliert“, so Bischoff.

Die Suche nach einem Nachfolger Vierings gestaltete sich einfach. SPD-Mann Thomas Klopsch verzichtete, Martin Jendrichowski (CDU) schlug Röhsner vor: „Damit setzen wir ein Zeichen, dass wir mit der SPD als Volksparteien den Schulterschluss vollziehen.“ In geheimer Wahl erhielt Röhsner vier Stimmen, ein abgegebener Stimmzettel war ungültig.

ba

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