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Sassenburg Ambrosia-Alarm: Jetzt will Gemeinde handeln
Gifhorn Sassenburg Ambrosia-Alarm: Jetzt will Gemeinde handeln
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00:20 29.10.2018
Hochallergen: Bei Westerbeck gibt es drei Flächen, auf denen Ambrosia in Mengen blüht und Pollen verbreitet. Quelle: ddp
Westerbeck

Zwei der Flächen befinden sich südlich (nahe der IGS), eine weitere nördlich (zwischen dem Torfplatz und dem Elbe-Seitenkanal) von Westerbeck – und alle an der Landesstraße 289. Seit 2016 wachsen dort die Pflanzen – offenbar stammten die ersten Exemplare aus Saatgutmischungen, welche bei der Anlage von Blühstreifen, die gegen das Insektensterben helfen sollen, genutzt wurden.

Die Pflanze breitet sich stark aus, da Wurzelteile im Boden überwintern können, obwohl die Ambrosia als einjährig gilt. Zudem wird durch die großen Bestände eine immer weitere Verbreitung gefördert – Pollen werden vom Wind bis zu 200 Kilometer weit getragen. Problematisch wird diese Verbreitung, da die Pollen als hochallergen eingestuft sind.

Das Bekämpfen der Pflanze ist sehr aufwändig

Bekämpfen kann man die Pflanze nur durch mehrmaliges Mähen im Jahr dicht über dem Erdboden – doch gerade das ist bei extra angelegten und geförderten Blühstreifen eigentlich verboten. Möglich wäre außerdem eine Bekämpfung durch Ausreißen der Pflanze, bevor sie blüht – diese Maßnahme könnte erst im kommenden Jahr greifen. Eine Entsorgung von Ambrosia-Pflanzen muss über den Restmüll erfolgen – über Biomüll oder Kompost gelangen die Samen wieder in den natürlichen Kreislauf.

Im Internet ist eine bundesweite Meldestelle eingerichtet

In der Schweiz und in Italien besteht beispielsweise eine Meldepflicht für Ambrosia, in mehreren deutschen Bundesländern gibt es zentrale Meldestellen. Das bundeseigene Julius-Kühn-Forschungsinstitut hat online eine Meldestelle eingerichtet.

Auch die Verwaltung der Gemeinde will sich des Themas annehmen. „Das Thema Ambrosia ist tatsächlich hochsensibel – vergleichbar dem Eichenprozessionsspinner. Ich wünsche mir daher, dass der Landkreis Gifhorn vergleichbare Initiativen ergreift, um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu vermeiden. Ich werde dazu das Gespräch mit dem Landkreis Gifhorn suchen“, sagte Bürgermeister Volker Arms auf AZ-Anfrage.

Von Thorsten Behrens

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