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Sassenburg Alte Triangeler Kaffeemühle dreht jetzt in Braunschweig ihre Runden
Gifhorn Sassenburg Alte Triangeler Kaffeemühle dreht jetzt in Braunschweig ihre Runden
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12:06 23.03.2016
Neuer Standort: Die Lokomotive aus Triangel - früher Kaffeemühle genannt - zieht im Braunschweiger Lok Park zahlreiche Besucher an. Quelle: privat
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Neudorf-Platendorf

Einer, der fast alles über das alte Dampfross weiß, ist Heinz Peters, der schon seit 1966 Mitglied im VBV ist. „Gebaut wurde sie 1912 bei Hanomag in Hannover. Ihre Inbetriebnahme erfolgte 1915. Zunächst wurde sie bei Hanomag als Werkslokomotive genutzt“, erzählt Peters. Mitte der 1930er Jahre ging sie schließlich in den Besitz der Norddeutschen Torfmoorgesellschaft über.

Dort tat sie dann bis 1968 ihren Dienst. „Sie ist immer entlang des Bräutigamsweges parallel zum Triangeler Moorkanal gefahren“, erinnert sich Heinrich Wulfes. Noch heute liegen dort Schienen. Die Aufgabe der Lok: Sie transportierte Material aus dem Moor zum Dämmstoffwerk und von dort über den Gutshof zum Triangeler Bahnhof, wo sie ihre Waren ablieferte.

Nachdem die Lokomotive 1968 ihren Dienst quittieren musste, fand sie zunächst im Lokschuppen des heutigen Bahnhofs Isenbüttel Unterschlupf. „Unser Verein hat sie allerdings schon 1969 gekauft“, weiß Peters. „Sie war die erste Lok, die wir erwarben.“ Doch damals wurde die „Triangel“ nur etwas aufgearbeitet. Ein paar Schönheitsoperationen wurden vorgenommen, aber betriebsfähig war die Lok nicht. Das änderte sich erst, als mit Achim Hahnfeld ein Dampflokomotiven-Spezialist dem Verein beitrat. „Fünf bis sechs Jahre“, schätzt Heinz Peters, „hat er daran gearbeitet.“ Jetzt läuft das gute Stück wieder - und erfreut die Besucher im Lok Park.

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Vor Fahrtbeginn wird zwei Stunden eingeheizt

Die Kaffeemühle, der Moor-Express oder die Triangel – wie sie heute heißt – ist eine Tender-Lok. Wasser- und Brennstoff werden also in Behältern auf der Lok selbst mitgeführt. Heinz Peters verrät weitere Details zu der Dampflokomotive. „Die Triangel hat keinen eigenen Tenderwagen wie größere Dampflokomotiven“, sagt VBV-Mitglied Peters. Sie kann aber selbst Wasser- und Kohlevorräte an Bord nehmen.

„Für 3,2 Kubikmeter Wasser und 0,8 Tonnen Kohle ist Platz“, sagt Peters. Das alte Dampfross wiegt 20 Tonnen und ist knapp sieben Meter lang. „Weil sie keine Druckkraftbremsen hat, durfte die Lok nur zwei Waggons ziehen“, erläutert Peters. Sie fungierte später meist als Rangierlok und fuhr mitten durch Triangel. Die letzten Gleise verschwanden erst im Februar 2015. Heute fährt sie auf den Gleisen des Lok Parks.

Ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt 15 Stundenkilometer. „Es dauert zwei bis drei Stunden, bis der Kessel richtig geheizt ist und man losfahren kann“, so Peters. Wer sich die alte Dampflok und auch viele andere historische Züge ansehen will, der hat dazu an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 11 und 17 Uhr Gelegenheit. Die Adresse: Schwartzkopfstraße 3 in Braunschweig. Weitere Infos im Internet unter www.lokpark.de.

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