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Sassenburg Ärger über hohe Steuernachzahlung
Gifhorn Sassenburg Ärger über hohe Steuernachzahlung
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00:18 21.12.2014
Steuernachzahlungen: Wer sein Grundstück bebaut, der muss dafür Grundsteuer bezahlen. Die Gemeinde verschickte jetzt rückwirkend Bescheide. Quelle: Chavier (Archiv)
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Darin wurde ihnen mitgeteilt, dass sie in den vergangenen Jahren zu wenig Grundsteuer für ihr bebautes Grundstück gezahlt hätten. Die fehlenden Beträge seien bis zum 31. Dezember 2014 zu zahlen.

„Das ist auch alles rechtens“, sagt Markus Metz. Der Dannenbütteler, einer der Betroffenen, muss 1800 Euro nachzahlen. „Bei meiner Nachbarin sind es sogar 3000 Euro“, erzählt er. Es sei doch „taktlos und unsensibel“ von der Gemeinde, den Bürgern kurz vor Weihnachten diese Bescheide ins Haus zu schicken, findet Metz. Das sei wohl geschehen, weil Ende Dezember die Verjährungsfrist ende. Zudem könne er die große zeitliche Verzögerung nicht nachvollziehen.

Die meisten Bürger seien von den hohen Summen überrascht. „Viele können das Geld jetzt nicht zahlen“, so der Dannenbütteler. Der Bürgermeister habe eine Stundung bis Ende Februar 2015 angeboten. Wer bis dahin nicht zahlen kann, der kann den Betrag auch in Raten berappen - und zwar mit 0,5 Prozent Zinsen im Monat. „Das sind sechs Prozent im Jahr und das sind dann immens hohe Zinsen“, sagt der Dannenbütteler. Die einzige Möglichkeit, sich zu wehren, sieht Metz darin, „Widerspruch einzulegen und Klage zu erheben. Ein formloser Widerspruch ist nämlich nicht zulässig“.

cha

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