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Abriss in der Hauptstraße wird verschoben

Sassenburg-Westerbeck Abriss in der Hauptstraße wird verschoben

Westerbeck. Eigentlich wollte Bauamtsleiter Jörg Wolpers bei der jüngsten Finanzausschusssitzung gut 36.000 Euro haben, um damit nicht nur das Gelände des Hauses, in dem die Asylbewerber in der Westerbecker Hauptstraße wohnen, zu verschönern. Er wollte auch das Nebengebäude abreißen lassen. Doch daraus wird wohl vorläufig nichts.

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Gelände soll hergerichtet werden: Das Grundstück, auf dem das Haus für Asylbewerber in Westerbeck steht, soll eventuell als Fläche für den sozialen Wohnungsbau dienen.

Quelle: Peter Chavier

Westerbecks Ortsbürgermeister Michael Lehr stimmte zwar dem Bauamtsleiter zu, „dass das Nebengebäude wohl nur noch abgerissen werden kann.“ Doch der Abriss sollte verschoben werden, da waren sich die Ausschussmitglieder einig. Dennoch blieben zunächst noch 26.000 Euro im Haushalt stehen.

Aber: Die Summe erschien den Kommunalpolitikern für die Unterhaltung des Grundstückes zu hoch. Der Bauamtsleiter erläuterte, dass sich auf dem Grundstück ein Keller befindet, über dem es kein Gebäude gebe. „Den wollen wir zuschütten, damit auf dem Gelände dann eventuell Container aufgestellt werden können.“

Siegfried Wehmeier (CDU) stimmte zu: „Wenn dort Container aufgestellt werden sollen, dann müsste der Keller schon allein aus Sicherheitsgründen zugeschüttet werden.“ Die Ausschussmitglieder mutmaßten zudem, dass dort dann weitere Asylbewerber untergebracht werden sollen.

Das rief Bürgermeister Volker Arms auf den Plan: „Wir müssen, das fordert der Landkreis von uns, Flächen für den sozialen Wohnungsbau vorhalten und zur Verfügung stellen können. Das beschränkt sich nicht auf Flüchtlinge. Deshalb müssen wir auch kurzfristig handeln können.“ Andreas Kautzsch (BIG) stellte den Antrag, die gesamte Summe zu streichen. Das wurde mehrheitlich abgelehnt. Jetzt sollen 5000 Euro für die Herrichtung des Grundstückes reichen.

cha

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