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Sassenburg 600 Meter langer Damm hält Großes Moor nass
Gifhorn Sassenburg 600 Meter langer Damm hält Großes Moor nass
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00:19 27.08.2018
Neuer Moordamm: Doris Plenter und René Hertwig nahmen am Donnerstag das gerade fertig gewordene Bauwerk in Augenschein. Quelle: Thorsten Behrens
Neudorf-Platendorf

Parallel zum Charlottenhofweg zieht sich jetzt ein rund 600 Meter langer Damm aus Torf. Er soll das Wasser aus dem Sauerbach, welches sich auf der Fläche am Damm sammelt, auf dem Gelände halten. Am gestrigen Donnerstag wurden die Arbeiten beendet, die lange Trockenheit hat den Bau begünstigt – im Vorjahr wäre wegen des nassen Bodens infolge des vielen Regens der Bagger wohl eingesackt.

2500 Kubikmeter Torf verbaut

Zwei Wochen hat die mit den Arbeiten beauftragte Firma benötigt, um den Damm zu bauen – aus rund 2500 Kubikmetern Torf, wie René Hertwig schätzt, der gemeinsam mit Doris Plenter die Projektleitung beim Nabu-Kreisverband inne hat für die Wiedervernässung im Großen Moor. Etwa 77.000 Euro wird die Maßnahme wohl kosten – etwas mehr, als ursprünglich geplant, denn es wurde mehr Torf benötigt. Gefördert wird der Dammbau von der EU, dem Land Niedersachsen sowie aus dem Nabu-Moorschutzfonds.

Neuer Damm ersetzt provisorischen Vorgänger

Der Damm ersetzt einen kleineren, provisorischen Vorgänger, der 2014 gebaut worden war. Und das neue Bauwerk hat einen verschließbaren Durchlass, mit dem der Wasserstand auf dem dahinter befindlichen Gelände reguliert werden kann. Diesen Durchlass hatte der vorherige Damm nicht. „Optimal ist ein Wasserstand von fünf Zentimetern über der Geländeoberkante“, so Plenter. Natürlich gebe es Stellen, wo das Wasser dann höher steht, denn die Fläche ist uneben. Aber insgesamt sollte das Wasser nicht viel höher stehen, da sich sonst Methan bilden könne, erklärt Plenter.

Wasser hilf wichtigem Torfmoos beim wachsen

Warum dann überhaupt das Wasser im etwa 150 Hektar großen Projektgebiet – einer ehemaligen Torfabbaufläche – an dieser Stelle gestaut werden soll, erklärt Hertwig. „Mit dem Wasser aus dem Sauerbach wird der Bereich wiedervernässt. Das ist wichtig, damit sich Torfmoos ansiedeln kann.“ Denn das ist eine wichtige Grundlage für die im Moor lebenden Arten. Und ein intaktes Moor ist wichtig für das Klima. Es kann große Mengen Kohlenstoff speichern, welches freigesetzt zur Erderwärmung beiträgt. Außerdem entziehen Moore der Landschaft überschüssiges Wasser und geben es in trockenen Zeiten wieder ab.

Von Thorsten Behrens

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