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„Zweiklassen-Digitalisierung“: Protest-Aktion in Rethen

Tobias Bäustmann sammelt Unterschriften „Zweiklassen-Digitalisierung“: Protest-Aktion in Rethen

Auch wenn die Telekom mit Rethen fertig ist, werden nur zwei Drittel des Dorfes mittels Vectoring-Technik ans schnelle Internet angebunden sein. Das andere Drittel der Fläche wird über Richtfunk von Arche.Net versorgt. Tobias Bäustmann spricht von einer „Zweiklassen-Digitalisierung“ im Dorf und sammelt Unterschriften unter dem Motto „Glasfaser für ganz Rethen!“.

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Schnelleres Internet gefordert: Dass der gesamte Ort Rethen mit Glasfaser bestückt wird, fordert Tobias Bäustmann.

Quelle: Julian Stratenschulte

Rethen. Das Thema Internet ist in Rethen seit Jahren ein Dauerbrenner. Vor fünf Jahren hatte Arche.Net den DSL-Ausbau via Richtfunk angekündigt, vom Netzknoten in Meine sollten die Daten per Funk nach Rethen und Eickhorst versendet werden. Von vornherein war die Rede von mindestens 100 Kunden gewesen, damit sich der Ausbau überhaupt rechnet. Gemeldet hatten sich nur 70 Kunden, Arche.Net baute trotzdem - in einem Teil von Rethen.

2016 gab es einen zweiten Vorstoß von Arche.Net: Wenn sich 80 Kunden fänden, würde das Unternehmen das schnelle Internet mit bis zu 100 Megabit flächendeckend anbieten. Ohne Erfolg. Mittlerweile ist die Telekom im Dorf und baut das Vectoring-System aus. Allerdings nur auf zwei Drittel der Fläche, wie Bürgermeisterin Monika Kleemann mitteilt. „Wir halten nach wie vor an der Ringlösung fest“, sagt sie - unter der Regie des Landkreises sollen die weißen Flecken auf der Internet-Landkarte verschwinden.

Bäustmann hat andere Pläne. Er hält die Richtfunktechnik von Arche.Net für wenig zukunftsfähig. Sein Wunsch: Vectoring und Glasfaser für ganz Rethen. Er weiß selbst, dass das nicht ganz einfach ist - Gemeinde und Arche.Net haben Verträge geschlossen. „Eine Lösung wäre, dass sich die ArcheNet mit der Telekom einigt oder sich aufgrund mangelnder Verträge aus Rethen zurückzieht.“

Um diesem Ziel näher zu kommen, will Bäustmann in Rethen von Haustür zu Haustür ziehen und Unterschriften sammeln.

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