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Zwei Wehren üben Menschenrettung aus Hafenbecken

Alarm in der Marina Abbesbüttel Zwei Wehren üben Menschenrettung aus Hafenbecken

Ein Kajütboot brennt in der Marina Abbesbüttel, drinnen ist noch ein Junge vermisst, der Vater treibt leblos im Hafenbecken: Übungsszenario am Samstagnachmittag für die Partner-Feuerwehren Abbesbüttel und Bechtsbüttel. Rouven Langanke, Einsatzleiter und Abbesbüttels Ortsbrandmeister, bewertet die Arbeit seiner Leute als Erfolg.

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Einsatz in der Marina: Eine bewusstlose Person im Wasser und eine vermisste Person im brennenden Kajütschiff waren das Übungsszenario für die Feuerwehren Abbesbüttel und Bechtsbüttel.

Quelle: Michael Franke

Abbesbüttel. Die Sirenen gehen um 15.30 Uhr, das erste Fahrzeug fährt nach sieben Minuten vor, der Rettungsschwimmer im Spezialanzug ist neun Minuten nach dem Alarm am im Wasser treibenden Mann. „Das ist eine ordentliche Zeit“, freut sich Langanke. Zumal der schwere Wasserrettungsanzug angelegt werden muss. Das sei während der Fahrt erledigt worden.

Das Wasserrettungsboot aus Bechtsbüttel trifft 15 Minuten nach dem Alarm ein. Da war die Rettung vom Steg aus schon erledigt - für Langanke ein Zeichen, dass das Konzept des Wasserrettungsanzugs aufgeht. Gemeindebrandmeister Peter Chlebik sieht das genauso: „Es war die richtige Investition in die Rettungsmittel.“

Der vermisste Junge wird 19 Minuten nach dem Alarm vom Kabinenboot getragen. „Die Rettung aus dem Boot hat etwas gedauert, weil sich das Team ausrüsten musste“, sagt Langanke. Die Zugangsluke sei kleiner als ein Quadratmeter: „Das hat uns gefordert.“ Dort müsse man mit schwerem Atemschutz erst einmal durchpassen...

25 Einsatzkräfte und fünf Fahrzeuge sind vor Ort. Dummys haben die Wehren nicht eingesetzt: Zwei Jugendwehr-Mitglieder spielen den vermissten Jungen im Maschinenraum des Boots und den Jungen, der die Wehr alarmierte. Feuerwehrmann Niklas Döring treibt in einem geliehenen Wasserrettungsanzug aus Schwülper im Hafenbecken.

„Für mich ist das eine realistische Lage, die jederzeit eintreten kann“, sagt Chlebik über die erste Feuerwehrübung in der Marina.

rtm

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