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Zeitpunkt für Bau neuer Kita umstritten

Bauausschuss in Rötgesbüttel Zeitpunkt für Bau neuer Kita umstritten

Die SPD hat im Rötgesbütteler Bauausschuss Anträge für eine neue Kita und eine Service-Wohnanlage gestellt. Über die Notwendigkeit eines neuen Kindergartens waren sich alle einig, jedoch will die W.i.R.-Fraktion nicht zu früh starten, um mögliche Förderungen aus dem Dorferneuerungsprogramm zu gefährden.

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Kindergarten Rötgesbüttel: Es besteht Einigkeit über den Wunsch nach einem Neubau, der Zeitpunkt war nun im Bauausschuss aber strittig.

Quelle: Chris Niebuhr

Rötgesbüttel. Die SPD stellte nun im Bauausschuss zwei Anträge für einen neuen Kindergarten und für ein Servicewohnprojekt. Beide Vorhaben sollten im kommenden Jahr auf dem B-Platz des Sportvereins realisiert werden, so der Wunsch.

Mike Losekamm (SPD) erläuterte: „Der alte Kindergarten ist teilweise höchst sanierungsbedürftig. Aus unserer Sicht ist es sinnvoller, komplett neu zu bauen. Das Dorf wächst auch, der Bedarf ist da.“ Zugleich lasse sich auf dem Gelände des B-Platzes ein Wohnprojekt für ältere Menschen mit 15 bis 25 Einheiten realisieren, zu denen bei Bedarf Leistungen wie Pflege, Wäsche oder Menüs zugebucht werden könnten. Die SPD sehe raschen Handlungsbedarf, ein neuer B-Platz könnte südlich des A-Platzes geschaffen werden.

Arne Brömer und Bürgermeister Hermann Schölkmann von der WiR-Mehrheit sahen das etwas anders. Grundsätzlich betonten sie: „Wir stehen inhaltlich alle hinter diesen Ideen, wenn auch mit Nuancen.“ Die Maßnahmen seien ja auch schon angedacht und angeregt worden im Rahmen der angestrebten Aufnahme der Gemeinde in das Förderprogramm zur Dorferneuerung. Doch genau da liege das Problem. Schölkmann: „Bei Aufnahme in das Programm bekommen wir für solche Millionenprojekte 63 Prozent Förderung, die Mittel fließen aber frühestens ab 2020.“ Ein vorzeitiger Maßnahmenstart schon 2018 würde die Förderung jedoch gefährden, so Brömer. Man sollte warten.

Schölkmann erläuterte zudem, dass selbst bei Nichtaufnahme in die Dorferneuerung noch Mittel fließen könnten aus dem parallel angefragten ILEK-Programm. Ein weiteres zeitliches Problem: „Wir haben noch keine neue Fläche für einen Sportplatz, und ein Sportplatzbau dauert außerdem auch rund zwei Jahre“, sagte Schölkmann. cn

Von Chris Niebuhr

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