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Widerstand in Meine gegen Pläne zur B-4-Umgehung

Bürger wollen sich nicht mit fehlendem Lärmschutz abfinden Widerstand in Meine gegen Pläne zur B-4-Umgehung

Noch zwei Tage, dann ist für die Bürger der Deckel zu: Bis Donnerstag, 22. Dezember, haben sie Zeit, Einwendungen gegen den Neubau der B 4 bei Meine und Rötgesbüttel zu schreiben. Aus Meine bläst den Planern auf jeden Fall Gegenwind ins Gesicht. Es geht um den nicht vorgesehenen Lärmschutz.

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B4: In Meine regt sich Protest gegen die Umgehungspläne, die eigentlich für Entlastung im Ort sorgen sollen.

Quelle: Foto: Lea Rebuschat

Gifhorn. Laut Landesbehörde ist die vierspurige B 4, die westlich an Meine und östlich an Rötgesbüttel vorbeiführen soll, so geplant, dass die Grenzwerte in den Siedlungen eingehalten werden und folglich keine Lärmschutzwände nötig sind. Damit will sich Thomas Krug, Bewohner im nordwestlichen Meine, nicht abfinden. Er droht damit, zu klagen.

In dem Bereich wird die B 4 mit einer Brücke über die Bahnstrecke geführt. Das werde Auswirkungen auf den Lärm haben, denn die Autos würden auf der Rampe beschleunigen. Krug zweifelt die Grundlagen der Berechnung für die Lärmprognose an. Zum Beispiel werde ein Tempo von 130 berücksichtigt. Doch wer halte sich daran?

Darüber hinaus bleibe jener Lärm auf der L 321 unberücksichtigt, der durch die Mehrbelastung dort entstehe, sagt Krug. Meiner würden künftig über die Peiner Straße nach Braunschweig und zurück fahren. Krugs Fazit zur künftigen Lärmbelastung: „Der komplette nordwestliche Teil Meines wird viel Freude haben.“

Der Meiner kritisiert auch, dass die L 321 zu einem Nadelöhr verkomme, weil es künftig Meines einzige Anbindung an die B 4 sein wird. Was wäre, wenn die L 321 mal voll gesperrt werden müsste? Krug befürchtet auch wirtschaftliche Einbußen für Meine. Was sei mit den Geschäften im Ort, die vom Durchgangsverkehr abgeklemmt werden? Würden die an die neue B 4 umziehen, wären sie auf Vordorfer Gebiet und würden dort ihre Gewerbesteuern zahlen. „Das sind alles Punkte, die wir bemängeln.“ Wir, das sind jene Bürger, die jetzt laut Krug der Landesbehörde Unterschriften gegen die Westumgehung übergeben haben. „Insgesamt sind es mindestens 250.“

Bürger haben noch bis 22. Dezember die Möglichkeit, Einwendungen zu schreiben. Die Träger öffentlicher Belange können ihre Stellungnahmen bis Ende Januar abgeben.

rtm

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